2. September 2010
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Alicia Keys
Rhythm and Blues in Reinkultur

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Als Alicia Keys im Januar 1981 in Manhattan geboren wird, ist die Familie um sie herum noch glücklich und sie wächst weitestgehend wohlbehütet auf. Als sich ihre Eltern scheiden lassen, bricht für Alicia, die mit bürgerlichem Namen Alicia Joseph Augello-Cook heißt, eine Welt zusammen. Gemeinsam zieht sie mit ihrer Mutter in den Stadtteil Hell's Kitchen. Im Alter von 5 Jahren nimmt sie erstmals Ballett- und Klavierunterricht. Ihre bevorzugte Musikrichtung hierbei sind Klassiker von Mozart, Chopin und Beethoven.

Nachdem sie sich bis zum 16. Lebensjahr der Schule gewidmet hat, schließt sie 1997 vorzeitig die Highschool mit Diplom ab. Eine Zusage der renommierten Columbia University hat sie bereits sicher, entscheidet sich dann aber doch gegen ein Studium und kümmert sich verstärkt um ihre Musikkarriere. Nur einige Monate unterschreibt sie bei "So So Def Records" einen Demovertrag. Knapp ein Jahr später löst sich Alicia Keys aber von dem Unterlabel von "Columbia Records" und trifft durch Zufall auf Clive Davis, der Begründer von "Arista Music", und ist die erste Künstlerin unter dem neuen Label "J Records".

Nachdem sie einige Songs für verschiedene Soundtracks aufnimmt, arbeitet die junge Sängerin kontinuierlich an weiteren eigenen Songs. Im Sommer 2001 hat die Sängerin ihr erstes eigenes Album fertig gestellt und eingesungen. Bevor "Songs in A Minor" am 03.09.2001 veröffentlicht wird, erscheint im August die Vorabsingle "Fallin'", welche die zweiterfolgreichste Single der Sängerin ist. Für das Album "Songs in A Minor" und "Fallin'" wird Keys im Jahr 2002 mit 5 Grammys ausgezeichnet.

Als 2003 dann "The Diary of Alicia Keys" erscheint, entwickelt es sich mit rund 8 Millionen verkauften Kopien zu einem weltweiten der Erfolg der damals 22-jährigen. Die Singleauskopplungen aus dem Album sind aber nicht mal ansatzweise so erfolgreich, wie die vom Debütalbum. Nur die Duettsingle "My Boo" mit R'n'B-Sternchen Usher platziert die Sängerin weltweit wieder ganz oben in den Charts. Für das Album und die Single gemeinsam mit Usher erhält Keys 2005 4 weitere Grammys.

Diskographie

2009 The Element of Freedom
2007 As I Am
2005 Unplugged
2003 The Diary of Alicia Keys
2001 Songs in A Minor

Im Juli 2005 wird sie ein Teil der MTV-Unplugged-Konzert-Reihe und veröffentlicht von diesem Auftritt ein Unpluggedalbum und eine dazugehörige DVD. Im selben Jahr tritt Alicia Keys bei einigen Hilfsaktionen auf, darunter "Live 8" in Philadelphia und "Keep a child alive", bei welchem sie mit Bono zusammen eine Coverversion von "Don't give up" zum Besten gab.

Im weiteren Jahresverlauf und Anfang 2006 hat Alicia Keys einige Gastauftritte im TV und Kino. Darunter vertreten sind Serien wie die "Bill Cosby Show", "Charmed" und "American Dreams". Im Film "Smokin' Aces" spielt Keys neben Ben Affleck und Andy Garcia eine Nebenrolle. Doch die Schauspielerei ist für die Sängerin nur ein Hobby. Nach einem längeren Aufenthalt in Afrika setzt sich Alicia Keys wieder ans Klavier und schreibt neue Songs für ihr drittes Studioalbum "As I Am".

Mit der Vorabsingle "No One" landet Alicia Keys im September 2007 ihre erfolgreichste Single überhaupt. Sie wird im Winter 2008 mit 2 Grammys in den Kategorien "Bester R'n'B Song" und "Bester R'n'B Gesangsperformance einer Sängerin" ausgezeichnet. Das Album "As I Am" erscheint im Herbst 2007 und wird wie die Vorabsingle ein riesiger Erfolg. Die letzte Singleauskopplung aus dem Album ist "Superwoman", welcher der New Yorkerin den 12. Grammy in ihrer Karriere beschert.

Ende 2008 bekommt Alicia Keys die Ehre mit dem "The White Stripes"-Frontmann Jack White einen Song für den neuen James Bond Film "Ein Quantum Trost" aufzunehmen. Der Track "Another way to die" kann sich (bis auf Amerika) weltweit in den Top 10 der Charts platzieren. Direkt im Anschluss setzt sich Keys wieder hin, um an neuem Material für das Album "The Element of Freedom" zu arbeiten. Die erste Singleauskopplung aus dem Album "Doesn't Mean Anything" wird zu einem Erfolg in den Airplaycharts und auch in den Singlecharts kann "Doesn't Mean Anything gut mithalten. Das vierte Studioalbum "The Element of Freedom" erscheint in Deutschland am 11.12.2009 und wird Erfolgsmäßig an die ersten drei Alben mit Sicherheit nahtlos anschließen können.

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