
Robbie Williams wird am 13.2.1974 geboren und wächst im beschaulichen Stoke-on-Trent im Nord-Westen von England bei seiner Mutter auf, nachdem sich seine Eltern früh scheiden ließen. Robert Peter Maximillian Williams, wie der Sänger mit bürgerlichem Namen heißt, ist in der Schule immer der "Klassenclown" und in dem Pub seiner Mutter (Red Lion in Burslem/Stoke-on-Trent) verblüfft er die Gäste mit kleinen "Showeinlagen". Mit 14 Jahren bekommt er in der Stoke-On-Trent Theater Gruppe die Rolle des "durchtriebenen Gauners-Artful Dodger" im Musical Oliver Twist. Dort sammelt er erste Erfahrungen auf einer richtigen Bühne.
Zwei Jahre später reagiert seine Mutter Theresa Jeanette Williams auf einen Aufruf des ehemaligen Managers Nigel Martin-Smith, welcher ein fünftes Mitglied für eine Boyband sucht. Robbie bekommt den fünften Platz in der Band und wird so das jüngste Mitglied von "Take That". Knappe 5 Jahre später verlässt Robbie Williams nach Unstimmigkeiten die Band um an seiner Solokarriere zu arbeiten.
Leider macht Robbie Williams ab diesem Zeitpunkt nur noch selten musikalisch von sich reden. Vielmehr berichtet die Presse vermehrt von Alkohol und Drogen im Leben des Sängers. Doch Robbie will wieder Musik machen. Die ersten Singles von seinem Album "Life thru a lens" bringen nicht den erhofften Erfolg. Erst die im Jahr 1997, als inzwischen vierte Singleauskopplung, veröffentlichte Single "Angels", überzeugt auf ganzer Linie und wird ein weltweiter Erfolg. Selbst im sonst nicht wirklich interessierten Amerika steigt die Single in die Charts ein.
2009 Reality Killed the Video Star
2006 Rudebox
2005 Intensive Care
2004 Greatest Hits
2003 Live Summer 2003
2002 Escapology
2001 Swing When You’re Winning
2000 Sing When You're Winning
1999 The Ego Has Landed
1998 I've Been Expecting You
1997 Life Thru a Lens
In Europa vergessen die Leute aufgrund seines enormen Erfolgs dagegen nach und nach, wo Robbie Williams seine Karriere ursprünglich begonnen hat. Während die alten Take That-Kollegen längst in der Versenkung verschwunden sind und selbst die große Songwriter-Hoffnung Gary Barlow solo enttäuscht, arbeitet sich Williams immer weiter nach oben. Auf seinem dritten Album "Sing When You're Winning" findet man sogar ein Duett mit Kylie Minogue ("Kids") wieder, welches auch der sexy Australierin einen neuen Karriereschub verleiht.
Auf seinem folgenden Album "Sing when your winning" folgt dann ein weiteres Duett. Gemeinsam mit Schauspielerin Nicole Kidman wird die Single "Somethin' stupid" ein weiterer Erfolg und auch das dazugehörige Album kann sich ganz oben in den Charts platzieren. Die Alben "Escapology", "Greatest Hits", "Intensive Care" und "Rudebox" bestätigen den bisherigen Erfolg von Robbie Williams. Alleine diese vier Alben werden weltweit rund 26 Millionen Mal verkauft.
Doch der Erfolg macht ihn kaputt. Im Februar 2007 lässt sich Robbie Williams, der inzwischen in die USA übergesiedelt war, wegen seiner Tablettensucht in eine Entzugsklinik einliefern, die er nach drei Wochen wieder verlässt. Des Weiteren kündigt er eine längere Pause an. Im Februar 2009 verkauft Williams seine Villa in Los Angeles und zieht, in Vorbereitung auf ein neues Album, zurück nach England.
Neben dem inzwischen eingetretenen privaten Glück will Robbie auch wieder beruflich durchstarten und so verkündet Mitte 2009 auf seiner Homepage, dass im November 2009 sein neues Album mit dem Titel "Reality Killed the Video Star" erscheint. Ein Spontanauftritt in Berlin im Oktober 2009 verschafft Robbie Williams nicht nur in Deutschland gute Werbung und nachdem die erste Singleauskopplung "Bodies" von null auf Platz 1 einsteigt, scheint das neue Album ein großer Erfolg zu werden.
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