
Traumstart mit Traumstimme
Sie ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort und könnte mit "One Cell In The Sea" im allgemeinen Strom betörender Songwriter-Stimmen mitschwimmen auf einer Augenhöhe mit Künstlerinnen wie Colbie Caillat oder Maria Mena. Doch was "A Fine Frenzy" von ihren "Mitbewerberinnen" unterscheidet, sind nicht etwa die schönen Melodien, die die anderen natürlich auch zu bieten haben, sondern diese Mischung aus unglaublichen Stimmnuancen, feinen Arrangements und ein Hörgefühl wie unter freiem Himmel inmitten einem Blumenmeer kurz vor einem Weinkrampf. Mit "One Cell In The Sea" hat A Fine Frenzy beste Voraussetzungen dafür geschaffen, schnell von einer Menge Leuten wahrgenommen zu werden, ohne sich dabei selbst zu überholen.
Aber woher kommt A Fine Frenzy? Wer wurde auf sie aufmerksam? Alison Sudol, wie die 22-Jährige mit richtigem Namen heißt, wurde in Seattle geboren, wuchs in LA auf und wusste schon gleich, was sie hören wollte. Björk und Ella Fitzgerald waren ihre Vorbilder. Ihren Künstlernamen entlieh sie dem "Sommernachtstraum". Auf "One Cell In The Sea" ist sie gleichermaßen kraftvoll wie zart, textlich poetisch bis logisch verdreht, wie sie es selbst beschreibt. Früheste Erinnerungen hat sie in ihr Debüt mit eingebracht, fasziniert von natürlichen Phänomen: Regen, Schnee, Vögel.
A Fine Frenzy beendete mit 16 die Highschool und gründete kurz darauf ihre erste Band. Mit 18 Jahren verließ sie die Band, um ihre Zeit fortan dem Piano zu widmen. Und nach ein paar Livegigs in Los Angeles saß irgendwann jemand von Virgin Records im Wohnzimmer ihrer Eltern. So einfach ist das also mit der Karriere. Und so ist "One Cell In The Sea" nur eine erste Station ihrer vermutlich noch lange andauernden kreativen Musiklaufbahn.
1. Come On, Come Out
2. The Minnow & The Trout
3. Whisper
4. You Picked Me
5. Rangers
6. Almost Lover
7. Think Of You
8. Ashes And Wine
9. Liar, Liar
10. Last Of Days
11. Lifesize
12. Near To You
13. Hope For The Hopeless
14. Borrowed Time
Keine Neuigkeiten mehr verpassen!