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Englands vielleicht beste Live-Band
Ein bisschen Crazy sind sie, mit Hang zum Debilen. Verdrehte Trompeten, vordergründiges Schlagzeug und ein bisschen Punkattitüde: Das sind die Foals mit Antidotes, die gerne schon mal als die neuen Radiohead bezeichnet werden. Aber eigentlich sollen sie eine Dance-Rock-Band sein. Sie wollten Musik machen, zu der sie gerne selbst tanzen würden. Fragt sich nur: Wer noch? Na klar, ihre Musik klingt frisch wie ein jungen Fohlen. Aber auch ein bisschen düster. Was also jetzt? Tanzen oder Trauern?
Als man sich für Antidotes zusammensetzte, war schnell klar:" Drums laut mixen, die Gitarren akkordfrei halten, Riffs oberhalb des 12. Bunds der Gitarre anlegen und ab und zu mal einen Farbtupfer Synthesizer einstreuen". Ihre Eigenständigkeit ist auf jeden Fall erkennbar. Und in ihrer Pressemitteilung lassen sie verlauten, dass sie eine der besten Live-Bands Englands seien.
Antidotes strotzt vor Rhythmik. Da darf es dann auch schon mal nur ein rein instrumentales Stück sein, mit Qualität versteht sich. Zu den Texten lassen sie mitteilen, dass es Bilder seien, "die in unsere Vorstellungen eingebrannt sind". Will man was von Foals erfahren, wird man auf einschlägigen Portalen nicht schnell fündig. Immer wieder tauchen Fohlenseiten auf englisch auf. Allein das macht die Band doch schon einmalig. Sie sind da und gut, was will man da noch wissen? Vielleicht dass sich auch ein Liebeslied auf dem Album befindet? "Balloons", wieder ein Bild, und zwar das "von Tausenden von Heißluftballons, die am Himmel schweben. Also auch Melancholie.
Playlist
1. The French Open
2. Cassius
3. Red Socks Pugie
4. Olympic Airways
5. Electric Bloom
6. Balloons
7. Heavy Water
8. Two Steps, Twice
9. Big Big Love (Fig.2)
10. Like Swimming
11. Tron
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