Musikalische Reise mit Trip-Hop-Klanggebilden
Hooverphonic gelten als belgische Antwort auf Portishead oder Massive Attack. Jetzt bringen sie ihr achtes Studioalbum "The President Of The LSD Golf Club" heraus. Wenn man über die großen Bands dieser in den 1990er Jahren entstandenen Szene spricht: Portishead, Moloko, Morcheeba oder Goldfrapp, dann darf der Name Hooverphonic nicht fehlen.
Geike Arnaert, seit 1997 "Gesicht und Stimme" des Trios, ist eine charismatische Sängerin mit eigenständigem Profil, die sich hinter Kolleginnen wie Alison Goldfrapp, Roisin Murphy (Moloko) oder Beth Gibbons (Portishead) keineswegs verstecken muss.
Und doch gibt es entscheidende Unterschiede, durch die Hooverphonic ein eigenes Profil gewinnt: Geike Arnaert ist deutlich weniger schwermütig. Ihre Stimme klingt leichter, fröhlicher und ungebrochen. So wirkt auch der gesamte Sound der Belgier weniger melancholisch.
Auf dem neuen Album "The President Of The LSD Golf Club" knüpfen Hooverphonic nahtlos an ihre Erfolgsalben "A New Stereophonic Sound Spectacular" und "Blue Wonder Power Milkan" und präsentieren so etwas wie eine Ehrerbietung an den sechziger Jahren. Eine musikalische Reise mit Trip-Hop-Klanggebilden, vielen Referenzen an die 1960er und groß angelegten Arrangements.

