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CD Kritik vom 14.3.2008

Mike Oldfield: Music Of The Spheres

Mike Oldfield: Music Of The Spheres | CD Kritik
Mike Oldfield
Music Of The Spheres

Auf klassischen Pfaden

Wie kann sich einer, der schon 35 Jahre Musik macht, noch verändern, falls er das überhaupt möchte? Oldfield ist mittlerweile 54 Jahre alt. Und "Music Of The Spheres" dürfte sein 26. Studioalbum sein. Was kann man da erwarten? Zumal eigentlich nach seinem Debüt "Tubular Bells" aus dem Jahre 73 nichts Vergleichbares mehr kam, wenn man von den Verkaufsfakten ausgeht. 247 Wochen in den britischen Charts. Und ein Meilenstein der Musikgeschichte. Aber wer Oldfield kennt, weiß, dass es immer irgendwie neue Elemente in seiner Musik gibt, mit jedem neuen Album, wenn auch nicht immer so erfolgreich.

Auf "Music Of The Spheres" hat Mike Oldfield viel Raum für Streicher geschaffen und somit beinahe ein Klassikalbum produziert. Es bleibt aber dennoch typisch Oldfield, weil auch hier seine Gitarre auftaucht. Das Album könnte ein fiktiver Soundtrack sein für einen Naturfilm zum Beispiel oder einem spannenden Weltraumepos.

Seine symphonische Umsetzung ist beeinflusst von Leuten wie Rachmaninow oder auch Produzent William Orbit. Mit Gastauftritten setzt er dem Album noch ein paar Sahnehäubchen auf: Pianoweltstar Lang Lang und auch Hayley Westenra (Sopranistin). Die Streicher kommen vom Sinfonia Sfera Orchestra. Eingespielt wurde das Ganze in den legendären Abbey Road Studios. Oldfield: "Früher hat man angenommen, dass mathematische Zusammenhänge zwischen den Bewegungen des Planeten und den Harmonien der Musik gibt", erklärt das 54-jährige Musikgenie. "Wann immer ich ein Musikstück hörte, das sich für mich "richtig" anhört, war das für mich "Musik der Sphären, so wie dieses Album."

Playlist:

1. Harbinger
2. Animus
3. Silhouette
4. Shabda
5. Tempest
6. Harbinger Reprise
7. On My Heart
8. Aurora
9. Prophecy
10. On My Heart Reprise
11. Harmonia Mundi
12. Other Side
13. Empyrean
14. Musica Universalis

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