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Was ist Gumbo?
Janne Schra, Sängerin von Room Eleven, sagte einmal: "Wir lieben Menschen, die ihre Fantasie benutzen und sich ein eigenes Bild zu unserem Namen machen." Man könnte dazu das aktuelle Album auflegen: Raum Nummer elf liegt vielleicht in einem alten Hotel in Louisiana. Auf dem Tisch am Fenster steht ein Strauß Blumen, der einen Schuss Wasser vertragen könnte. Daneben stehen zwei leere Whiskeygläser. Die Flure sind dunkel und erhaben, gelegentlich huscht ein nickender Gentleman vorbei.
Aus der Hotelküche dringt mittags der Duft des Hausgerichtes – Gumbo-Eintopf nach Südstaatenart. Im Erdgeschoss gibt es eine kleine Hotelbar, die spätestens bei Anbruch der Dämmerung voll ist. Cocktails werden über die Theke gereicht – White Russians und Pink Pussycat. Man sieht Gäste, die sich an dunkle Holzwände lehnen und dabei mit dem Fuß zur Musik wippen. Und die kommt dann konsequenterweise von Room Eleven.
Der Gumbo-Eintopf, der in den Südstaaten Amerikas zu den Traditionsgerichten zählt, steht seit jeher als Metapher für die Vermischung der verschiedenen Kulturen, nicht nur beim Essen. Das auf die verschiedenen Klangkulturen zu übertragen, die sich in Room Eleven vermischen, ist die Intention der Band aus Holland.
Playlist
1. Hey Hey Hey!
2. What Will It Be?
3. Lalala Love
4. Looking At My Feet
5. Swimmer
6. Ode
7. Lovely Morning
8. Seeds
9. Not Jealous (feat. Dayna Kurtz)
10. Shyness
11. Always
12. Rainy Day In The Sun
13. A Little Of Me
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