
20 Jahre Rap-Geschichte
The Roots: über zwanzig Jahre ist es her, dass sich der Schlagzeug-Virtuose Ahmir "?uestlove" Thompson und der Rapper Tariq "Black Thought" Trotter erstmalig über den Weg liefen. Seither hat sich die Band zum Inbegriff des "Live-HipHop" entwickelt und zählt zu den innovativsten ihrer Zeit. Ihre Crew hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht nur "ungefähr 300 Shows pro Jahr" gespielt, sondern auch die HipHop-Welt zu immer neuen Definitionen gezwungen.
Jazz-Hop, organischer Band-Rap, Conscious HipHop oder "the best live band in hip hop", wie der US-amerikanische Rolling Stone es 1999 formulierte. Auch im Jahr 2008 sind The Roots eine Band, die mit standardisierten Formeln à la "two turntables and a mic" wenig gemein hat, was sie mit ihrem zehnten Album jetzt unter Beweis stellen: "Rising Down".
Noch nie klangen politische Ansagen und waschechter Boom-Bap-Sound so eindringlich. Gleich nach der Veröffentlichung von "Game Theory", ihrem Vorgängeralbum aus dem Jahr 2006, hatte sich Mastermind ?uestlove in den Kopf gesetzt, "der erste Rap-Artist in der Geschichte zu werden, der ein gutes zehntes Album abliefert". Bereits ein flüchtiges Anhören von "Rising Down" genügt, um zu erkennen, dass sein Plan aufgegangen sein könnte.
1. Pow Wow
2. Rising Down
3. Get Busy
4. @15
5. 75 Bars
6. Becoming Unwritten
7. Criminal
8. I Will Not Apologize
9. I Can't Help It
10. Singing Man
11. Unwritten
12. Lost Desire
13. Show
14. Rising Up
15. Birthday Girl
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