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Keine überzeugende Vorstellung
Morten Harket, die Stimme von a-ha, ist wieder solo unterwegs. Nachdem er mit seinen Kollegen Magne Furuholmen und Paul Waaktaar-Savoy bandmäßig seit 1985 richtig gut im Geschäft ist, will er zum zweiten Mal herausfinden, ob er das Musizieren auch alleine Spaß macht.
Viel interessanter ist allerdings die Frage, ob Morten Harkets solistische Ambitionen auch ein Gehör in der fanlichen Musikwelt finden. Und bei eben diesem Thema muss man leider sagen - so wird das nichts. Besonders für jemanden, der früher sehr und auch heute noch ein bisschen Fan von a-ha ist, kommt der "Letter From Egypt" eher einer kleinen Bestrafung gleich.
Morten Harkets Stimme, die in untere Tonarten immer schon Defizite hatte, in den hohen Tonlagen allerdings alles und jeden schlagen konnte, ist nicht mehr so richtig frisch. Er trifft in der Tat hier und da ein paar Töne nicht. Stellt sich die Frage, ob das bei den Aufnahmen niemandem aufgefallen ist oder ob es eine neue Form der Authenzität sein soll.
Wie auch immer, die Platte fällt leider durch. Morten Harket wird mit seinem zweiten Solo-Album "Letter From Egypt" seinem Namen leider nicht gerecht. Schade eigentlich, aber der Mann ist ja auch schon knapp 50. Da darf man mal ein bisschen schwächeln...
Playlist
1. Darkspace
2. Send Me An Angel
3. We`ll Never Speak Again
4. There Are Many Ways To Die
5. With You - With Me
6. Letter From Egypt
7. A Name Is A Name
8. Movies
9. Slanted Floor
10. Anyone
11. Should The Rain Fall
12. The One You Are
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