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CD Kritik vom 9.5.2008

Ralf Gum: Uniting Music

Ralf Gum: Uniting Music | CD Kritik
Ralf Gum
Uniting Music

Einfach entwickeln lassen

Ralf Gum ist DJ und hat seit mittlerweile über 15 Jahren mehr als 250 deutsche und internationale Locations bespielt, mit House Tunes. Die Kollegen haben das natürlich mitbekommen und für gut befunden: Mousse T und Martin Solveig beispielsweise. Mit "Uniting Music" ist nun Ralf Gums Debütalbum erschienen. Und die lange Wartezeit hat sich gelohnt. "Uniting Music" ist aber keines dieser Mitklatschhousealben, sondern eines mit echter Substanz und durchgängigen Kompositionen und sehr entspannt. Ein echtes Sonntagsalbum.

 Was auf dem ersten Lonplayer Ralf Gums "Uniting Music" besonders auffällt sind die "Featurings". Und mit seinen Gästen hat er eine vernünftige Auswahl getroffen, zum Beispiel Monique Bingham aus der New Yorker Szene oder auch Inaya Day, die unter anderem für so illustre Leute wie Michael Jackson gesungen hat oder Bootsy Collins.

Track 9 "Easy" könnte das Motto des Albums sein. Seichte Beats mit Pianoklängen, Flöten, Percussions: das macht Freude. Da darf mans ich ruhig mal trauen, ein Debüt eines vielleicht erstmal oberflächlich Unbekannten zu kaufen. Ralf Gum nutzt viele Einflüsse, um daraus eine schöne Housemischung zu machen. Da darf es gerne mal ein bisschen Afro sein oder Latin. Spätestens beim französischen "Elle" mit Hanna Hais besteht kein Zweifel mehr daran, dass sich die Skiptaste bei diesem Album als völlig überflüssig herausstellt. Also: Füße hochlegen, zuhören und sich alles weitere einfach entwickeln lassen.

Playlist:

1. Warrior (featuring Beate S.Lech)  
2. Kissing strangers (featuring Monique Bingham)  
3. Elle (featuring Hanna Hais)  
4. Parachute (featuring Oliver Leicht)  
5. Brother like no other (featuring Wunmi)  
6. Searching (featuring Mike Avery)  
7. Baby let me (featuring Dennis Legree)  
8. Parabatu  
9. Easy (featuring Inaya day)  
10. If no harm (featuring Rachel Claudio)
11. All this love for you (featuring Diamonddancer)

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