
Kein leicht zu ertragender Sound
The Notwist sind eine deutsche Band, die es bereits seit 1989 gibt. Damals fanden sich Markus Acher, Micha Acher und Mecki Messerschmidt zusammen, um eine der erfolgreichsten Bands der inländischen Independant-Szene zu gründen. Und das klappte auch, denn schnell erspielten sich die Oberbayern eine solide Fanbase, von der man noch heute, 20 Jahre später, zehren kann.
Was den Sound angeht, muss man schon ein echter Independent-Fan sein, um bei der neuen Platte "The Devil, You + Me" von The Notwist nicht frustriert den Raum zu verlassen. Ohne Zweifel sollte man die Leistung der Band mit knapp zwei Jahrzehnten Bandgeschichte respektieren und den Hut vor Ihnen ziehen. Allein schon wegen der konstanten Leistung.
Die Platte ist anstrengend. Vor allem Songs wie "Alphabet" machen das Zuhören ohne einen ausreichenden "Pegel" so gut wie unmöglich, vor allem, weil es hier und da ganz furchtbar schräg klingt. Schon klar, das muss bei der Musik so sein. Aber auch Independent-Legenden wie The Notwist könnten doch wenigstens ein bisschen Farbe in den tristen Sound bringen.
So bleibt von den Vorschuss-Lorbeeren nicht viel übrig. Bedauerlicherweise ist es aber auch nicht immer möglich, eine Platte im bandgeschichtlichen Gesamtkonzept zu sehen (mangels Kenntnis). In solchen Momenten erscheinen dann aber doch noch Lichtblicke wie z. B. Song Nummer fünf, der mit "The Devil, You + Me" dem Album seinen Namen gegeben hat.
1. Good Lies
2. Where In This World
3. Gloomy Planets
4. Alphabet
5. The Devil, You + Me
6. Gravity
7. Sleep
8. On Planet Off
9. Boneless
10. Hands On Us
11. Gone Gone Gone
Keine Neuigkeiten mehr verpassen!