
Von Teenypartys in den Rest der Welt
LaFee will's wissen. Mit "Shut Up" möchte sie den Rest Europas erobern, 2 1/2 Jahre nach ihrem großen Start in Deutschland. Tokio Hotel haben es mit ihrem "Scream" schließlich vorgemacht, dass dies gelingen kann. Niemand wird vermutlich daran Zweifel haben, dass Länder wie Frankreich, Italien oder Spanien das Angebot annehmen werden. Für die Nachbarn wurde mit "Shut Up" sozusagen das Beste aus LaFees ersten beiden - wohl gemerkt sehr erfolgreichen - Album zusammengestellt.
"Shut Up" natürlich, aber auch der Hit, mit dem alles begann, "Little Princess" (Prinzesschen). Auch der englische Longplayer hat diese gewisse Mischung aus Evanescence, Vanilla Ninja und Wilson Gonzalez, musikalische Polaritäten inklusive: von Ballade bis Kracher.
LaFee wird dadurch ihre deutsche Fans aber keinesfalls verprellen. Der besondere Clou: Wer von den überwiegend jungen deutschen Fans das Album haben möchte, muss nicht lange warten. Man bekommt "Shut Up" sogar zuerst, bevor es ins Ausland geht. Positiv auf LaFees neuestem Streich sind die gelungenen Übersetzungen, die den deutschen in Nichts nachstehen. Und auch da wird sich natürlich nicht in Zurückhaltung geübt. LaFee: "Ich sing über alles, worüber ich singen will, so wie ich es sagen will – warum sollte das in einer anderen Sprache anders sein", sagt sie. Dem darf man wohl gerne zustimmen.
1. Midnight Strikes
2. Shut Up
3. Now's The Time
4. On The First Night
5. Come On
6. Set Me Free
7. Tell Me Why
8. Little Princess
9. Scabies
10. What's Wrong With Me
11. Lonely Tears
12. Hot?
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