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Nerds für die Ewigkeit
N.E.R.D. - wofür steht das eigentlich? Kurz recherchiert: "No One Ever Really Dies". Sehr poetisch. Pharrell Williams und Chad Hugo, die sich gerne auch "The Neptunes" nennen und unter diesem Pseudonym recht erfolgreich Musik machen, wollen sich mit Sänger Shay offensichtlich ein legendäres Denkmal setzen.
Damit sie immer allgegenwärtig sein werden. Di letzten zwei Alben von N.E.R.D. "In Search Of..." und "Fly Or Die" haben mit über 3 Millionen verkauften Einheiten auch schon dafür gesorgt, dass sich ein paar Leute an sie erinnern werden. Jetzt ist mit "Seeing Sounds" die dritte Platte am Start.
Darauf zu hören sind erstaunlich abwechslungsreiche Songs, die sich vom aktuellen Trend zum Electro im US-HipHop deutlich abgrenzen. Hier und da fühlt man sich mit N.E.R.D. und ihrer neuen Scheibe recht weit in die Vergangenheit versetzt (Stichwort: "Old School"). Insgesamt betrachtet kann die Platte aber überzeugen, auch wenn sie hier und da ein bisschen nervt.
N.E.R.D. gelingt nicht der große Wurf des HipHop-Jahres 2008. Allerdings hat das Trio für eine solide Scheibe gesorgt, die man getrost empfehlen kann. Nur eben nicht zu viel erwarten. Für den geneigten Fan von ordentlicher Black Music auf jeden Fall aber einer der Leckerbissen der Saison.
Playlist
1. Time For Some Action
2. Everyone Nose
3. Windows
4. Anti Matter
5. Spaz
6. Yeah You
7. Sooner or Later
8. Happy
9. Kill Joy
10. Love Bomb
11. You Know What
12. Laugh About It
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