
Passabler Einstieg
"Play it loud" lautet der liebgemeinte Hinweis auf der Rückseite des CD-Inlays. Na, dann. Los, gehts. Titel 1 der "My Own Reality"-EP von Super Crunch. In die Hände geklatscht und losgetanzt. Klingt nach Dancefloor für die Massen. Ist es auch. Herkunft: deutsch-dänisch.
Electro-House. Super Crunch kann man sich so vorstellen, als wenn Laid Back auf Daft Punk treffen und Gnarls Barkley nochmal drüber gewischt haben: also mit jeder Menge Platz zwischen den Stilen, um Cooles abzuliefern.
Die EP "My Own Reality" beinhaltet vier Songs, um direkt mal richtig die noch frische Formation Super Crunch kennenzulernen. Der erste Track kommt mit wenig Text aus und beschränkt sich fast nur auf die geloopte und vibrierende Hookline. Mit über acht Minuten kann man sich schon ein gutes Bild der Jungs machen und bekommt mit insgesamt etwa 29 Minuten Spielzeit sogar ein halbes Album. "Blew My Mind" jagt ein wenig härter die Beats durch die Boxen ebenso wie der Track "Alright", wobei Letzterer nicht den Eindruck erweckt, als entspränge er den neuesten Trends. Und "Not By Night" ist ein minimalistischer hypnotisierender Lala-Mystery-Space-Track.
Und wenn man eine Kollaboration Deutschland/Dänemark macht, ist Schleswig-Holstein natürlich genau die richtige Region für so etwas. Sind ja quasi Nachbarn. Die Mitglieder, so ist ihrer My-Space-Seite (die erst Anfang April erstellt wurde) zu entnehmen, "sind
bereits seit dem Jahre 2001 als Club DJs am Auflegen und unter verschiedenen Projektnamen am Produzieren". Mit Super Crunch fällt man nun also mit einem neuen Projekt mit der Tür ins "House". Die Dance Charts sind schon in Angriff genommen. Schon im Juli soll die nächste Single nach "My Own Reality" kommen. Mal sehen, was es dann aus dem Hause Rhythm Scan weiter zu berichten gibt.
1. My own reality
2. Blew my mind
3. Alright (watch this)
4. Not by night
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