
Zum Dahinschmelzen
"Deutschland sucht den Superstar"-Zweitplatzierter Fady Maalouf hat nach Sieger Thomas Godoj Gas gegeben und sein Debüt-Album vorgestellt. "Blessed" heißt das gute Stück, das seit Ende Juli 2008 in den Plattenregalen steht. Immer wieder interessant zu sehen, was passiert, wenn man etablierte Produzenten auf "junge Talente" loslässt.
Sollte man nämlich beim ersten Hören auf die Idee kommen, dass "Blessed" von Fady Maalouf unter der Ägide von Dieter Bohlen zustande gekommen ist (weil es einfach so nach Dieter klingt), der wird beim Blick ins Booklet eines Besseren belehrt. Für das Album maßgeblich verantwortlich ist nämlich Alex Christensen. Ja, genau - Alex-"Du hast den schönsten Arsch der Welt"-C.! Kaum zu glauben, oder? Ist aber so.
Alex Christensen hat nicht nur viele Songs auf "Blessed" geschrieben, er hat die Platte von Fady Maalouf auch komplett produziert. Aber nun die interessante Frage, was dabei herausgekommen ist. Größtenteils eine relativ seichte, recht schnulzige und extrem leicht verdauliche Platte. Mainstream-Pop eben - hier und da vielleicht ein bisschen zu seicht. Die Fans wird's aber sicher freuen.
Ganz ehrlich - Fady Maalouf hat auf seinem Debüt nichts falsch gemacht. Allerdings hat er kein Alleinstellungsmerkmal. Seine zugegebenermaßen ganz nette Stimme (immerhin kam er bei DSDS ja auf den zweiten Platz, irgendwas muss er also haben) kommt ganz ordentlich rüber und sorgt wenigstens nicht für Langeweile. Der große Wurf ist "Blessed" aber auf keinen Fall - geben wir ihm eine Chance und warten auf einen Nachfolger. Da kann er sich dann vielleicht beweisen. Oder bewähren...
1. Opening night
2. Blessed (Radio Version)
3. Perfect
4. This anchor holds
5. Against the odds
6. Good thing
7. Sway
8. I would die for you
9. Papillon d'amour
10. Show me your love
11. I love to sing with you again
12. Will you still love me tomorrow
13. Love of my life
14. One more try
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