Eher Schema F als Plan A
Kaum hat Thomas Godoj nun endlich sein Debüt-Album "Plan A" veröffentlicht, da lacht von diversen Websites auch schon die werbetechnische Aufforderung, sich doch bitte für die neue Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" zu bewerben. Dabei ist die letzte Ausgabe der Rekord-Castingshow doch grade erst vorbei und der Gewinner präsentiert sein Album. Oder hab ich da was verpasst?
Mitnichten! Thomas Godoj hat "DSDS" gewonnen. Angesichts der schwachen Konkurrenz zu Recht und ist nun mit "Plan A" am Start, weil er ja keinen "Plan B" in der Reserve hatte. Wir erinnern uns - auf die Frage, was er denn machen würde, wenn er bei "DSDS" nicht gewinnt, kam die Antwort, er hätte keinen "Plan B"... haha, sehr lustig, der Typ. Wenn doch bloß seine Platte auch so lustig wäre. Oder wenigsten mit etwas mehr Pepp gesegnet.
Leider Fehlanzeige. Auf 13 Songs schnulzt sich Thomas Godoj überwiegend durch seinen "Plan A". Überwiegend in englischer Sprache, bei "Autopilot" und dem Titeltrack auch mal deutsch. Hm... finde ich das gut? "Plan A" erinnert mich sogar an Tokio Hotel. Hoppla! Ob das gewünscht war?
Vermutlich ja. Denn wie wir alle wissen, zieht eine gewisse Masche immer. Statt "Plan A" geht Thomas Godoj eher nach "Schema F" vor. Leider. Dabei hat er eine sehr gute Stimme. Wieder ein Casting-Typ verheizt. Schade, aber was soll's. Nächstes Jahr steht schon der oder die Nächste auf der Matte.

