
Klingt alles gleich
2007 war Basshunter mit seinem "Boten Anna" der absolute Elektro-Abräumer. Auch die "normalen" Charts jenseits des Großraumdisco-Technos konnt er erobern. Mit seinem 4-on-the-floor-Gestampfe und dem lustigen schwedischen Text landete der Computerfreak aus Halmstad einen Hit.
Einige gleichklingende Singles und ein Jahr später liefert Jonas Erik Altberg (so heißt Basshunter wirklich) nun ein neues Album ab. 12 Track plus vier Mal Bonus? Alles nur "Däschno"? So sieht's aus. Und das Problem mit dem Album ist bedauerlicherweise, das wirklich fast alles komplett gleich klingt. Man denkt teilweise, sich auf einer Mix-CD eines DJs zu befinden, weil man nicht mehr so recht weiß, wann der dritte Song begonnen und der siebte aufgehört hat. Für die Ohren nicht leicht zu ertragen.
Im Elektro-Bereich gibt es Leute, die vormachen, wie man anspruchsvolle Musik für dieses Genre macht. Paul Van Dyk ist so einer, Basshunter leider nicht. Jonas Erik Altberg liefert mit "Now You're Gone: The Album" eine Kindergarten-Kirmes-Techno-Scheibe ab. Das stylt gar nicht - selbst wenn man als Autor dem elektronischen Genre zugetan ist. Dann aber bitte mit Stil. Und nicht so eine Grütze.
1. Now you're gone (Video Edit)
2. All I ever wanted (Radio Edit)
3. Please don't go (Radio Edit)
4. I miss you
5. Angel in the night
6. In her eyes
7. Love you more
8. Camilla
9. Dream girl
10. I can walk on water
11. Bass creator
12. Russia privet
13. Boten anna (Radio Edit)
14. Dota (Radio Edit)
15. Now you're gone (Fonzerelli Remix)
16. All I ever wanted (Fonzerelli Radio Edit)
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