
HipHop goes Southern Folk Rock
Es könnte sein, dass die folgende Aussage eines Künstlers, sein neues Werk betreffend, vielleicht schon einmal zu oft gehört wurde: "Es klingt völlig anders als alles was ich bisher gemacht habe", sagt Everlast aka Erik Schrody über sein neues Album mit dem programmatischen und nicht zu viel versprechenden Titel "Love, War And The Ghost Of Whitey Ford".
Bemerkenswert an dieser Aussage sind zwei Dinge. Erstens stimmt sie hier sogar zur Abwechslung. Und zweitens hat sie in diesem Fall schon einen besonderen Klang, kommt sie doch mit Everlast aus dem Mund eines Grammy-Gewinners, der mit seiner bahnbrechenden Mixtur aus Hip-Hop-Ästhetik und Folk-Rock-Songs bisher nicht gerade als risikoscheu aufgefallen ist und damit in Form von Hits wie "What It's Like" und "Put Your Lights On" (mit Carlos Santana) auch noch ein Millionenpublikum erreicht hat. "Dabei war der Ansatz für dieses Album garnicht anders", führt der US-Amerikaner mit irischem Stammbaum weiter aus.
"Ich habe nur eine größere Vielfalt an Instrumenten benutzt und dichtere Arrangements. Natürlich wird HipHop immer ein wichtiger Einfluss auf meine Musik bleibe, aber nicht alles, was ich tue, passt in diese Schublade." Fragt sich nur noch: Wer ist dieser Whitey Ford? Um das herauszufinden, muss man sich aber schon persönlich mit "Love, War And The Ghost Of Whitey Ford" von Everlast auseinandersetzen.
1. Kill The Emperor
2. Folsom Prison Blues
3. Stone In My Hand
4. Anyone
5. Die In Yer Arms
6. Friend
7. Everyone
8. Naked
9. Stay
10. Letters Home From The Garden Of Stone
11. Tuesday Morning
12. Throw A Stone
13. Weakness
14. Dirty
15. The Ocean
16. Let It Go
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