
Sanfte Wildheit
Der instrumentale Background ist kurz und knapp notiert: Gitarre, Drums, Toys: Flexkögel bringen mit "Wilde Gezeiten" vier Jahre nach ihrem Debüt eine Mischung aus Chanson, Blues, Jazz und Bossa Nova, mit miminmalistischen Arrangements und heiteren wie zügellosen Texten zwischen Kabarett und Poetry Slam.
Naturveränderungen, Beziehungsmerkwürdigkeiten, Alltagslässigkeiten sind die Themen des Albums. Hinter Flexkögel stecken Sängerin Britta-Ann Flechsenhar und Gitarrist Christian Kögel, womit auch klar ist, wie sich der Name des Duos zusammensetzt.
Die Berliner singen und spielen (mit Schlagzeuger Jochen Krämer) auf ihrem zweiten Werk verträumt und verspielt. Flechsenhar singt auf englisch, deutsch und Fantasieportugisisch und haucht selbst der Coverversion des Alphaville-Klassikers "Forever Young" neues Leben ein. Flexkögel sind sich für keine Spielerei zu schade. Sie bleibenden noch cool und machen keine Anstalten, mal aufzudrehen. Was sie auszeichnet, ist der zarte Sound zum Träumen, eingehüllt in die ersten Decken bei einem Cappuccino in der Außenbestuhlung eines Vorstadtcafé mit Heizpilzen im herannahenden Herbst.
1. Wilde Gezeiten
2. Raumfahrt
3. What are days for?
4. Forever Young
5. Picknick
6. Whay doesn`t he stop?
7. John und Jane
8. Innenwelten
9. Savo Island
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