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Vielfältiges Debüt
Es gibt nicht viel weibliche Djanes, die sich soweit aus dem Fenster lehnen können ohne das Gleichgewicht zu verlieren wie Monika Kruse. Mit "Changes Of Perception" erscheint - man mag es eigentlich kaum glauben - ihr erstes Album. Die Elektronik-Dame lebt sich auf ihrem Solodebüt vollkommen aus, ist aber schon lange im Geschäft.
Sie legt sich aus "Changes Of Perception" stilistisch nicht fest, wandelt im Minimal zwischen Old Skool, House, Tech und Progressive und experimentiert mit weltlichen Einflüssen. Monika Kruse fühlte sich immer sehr eingeengt in festgetretenen Pfaden. Gemeinsam mit Gregor Tresher, ebenfalls Meister seines Fachs, entwickelte sie ausgerechnet in Worms einen warmen Sound. Und sie wagt es zu singen, auf "Don't Come Close", und meistert auch diesen Spagat in einem Track über Distanz und Nähe, wie Monika Kruse in ihrem "Voice over" des Bemusterungsexemplares erklärt.
Monika Kruses Tracks zeichnen sich durch ihre minmalistische Dichte aus. Ein Widerspruch? Keineswegs. Man muss sie entwickeln lassen, um zu hören, was sie zu bieten haben. Hier ein paar Vocalsamples, da ein bisschen Geplenkel oder Sphärisches zwischen Raum und Zeit. Es passt zusammen, was zusammen gehört aus Changes Of Perception, erhältlich auf CD und in Teilen auf Vinyl.
Playlist
1. Alo
2. Don't come close
3. Changes of Perception
4. Hope
5. Fragile
6. When I woke up
7. Wackypaky
8. Morgana
9. Spank me later
10. So hum
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