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Von brachial bis sentimental
Bloc Party gibt es seit 1998. Damals hießen sie noch "Angel Range" und waren auch noch bei ihrem jetzigen Sound angekommen, für den sie in den vergangenen Jahren bekannt geworden sind. 2003 kam für das Quintett der Durchbruch.
Franz Ferdinand-Sänger Alex Kapranos bekam bei einem Konzert seiner Band ein Tape von Bloc Party in die Finger. Gleiches gilt für einen BBC-Radiomoderator, der die Songs von Bloc Party in seiner Show spielt und, motiviert von Kapranos, die Jungs zu einem Interview einlud.
Was folgt, war 2005 das Debüt-Album "Silent Alarm", das bis auf Platz 3 der britischen Album-Charts vordringen konnte. Seitdem geht es mit Kele Okereke, Russell Lissack, Gordon Moakes und Matt Tong steil bergauf. Aktuelles Resultat der Arbeit von Bloc Party ist das neue Album mit dem Titel "Intimacy".
Darauf bieten Bloc Party eine überraschenderweise recht bunte Mischung, obwohl sie wie gewohnt brachial anfangen. Spätestens aber mit Track Nummer sechs ("Signs") zeigt die Band, dass es nicht nur durch die Wand, sondern auch mal entspannt drumherum gehen kann. Zugegeben, der smoothy Eindruck ist einen Song später schon wieder aufgebraucht. Aber es zeigt, was geht und was nicht.
Bei Bloc Party geht so einiges. "Intimacy" ist das bisher vermutlich bester Album der Band. Rein vom technischen und künstlerischen Anspruch ist es auf jeden Fall ein Meilenstein. Bleibt abzuwarten, wie die Fanbase das sieht.
Playlist
1. Ares
2. Mercury
3. Halo
4. Biko
5. Trojan Horse
6. Signs
7. One Month Off
8. Zephyrus
9. Talons
10. Better Than Heaven
11. Ion Square
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