
Lupenreine Elektrolyrik
Lyrik und Elektronik, softe Klänge und Spoken words, melodisch und zart: Das ist Jen. Mit "Mellow Dramas" ist der Künstlerin aus Washington, die mit bürgerlichem Namen Jennifer Schwed heißt, ein emotionales, romantisches Album gelungen. Ihre Texte fügen sich optimal in die Arrangements. Und alle elf Tracks bleiben eine Einheit, obwohl jeder eine andere Unterstützung zugrunde liegt. "Jen meets" steht über allem. Mal sorgen Can7 für ein seichtes Hörgefühl, mal ist es Egotrip, der ein Gefühl von Unbeschwertheit an den Tag legt. Durch die Zusammenarbeit befreundeter Elektronik-Produzenten entstehen immer wieder neue Kreationen mit Einflüssen von orientalisch bis Klassisch.
Jen und ihre "Mellow Dramas" können überzeugen. Auch wenn melodisch eingebettete Spoken words nicht unbedingt der Amerikanerin vorbehalten sind. Die Mittdreißigerin hat Optimales draus gemacht.Sie spricht von Zwischenmenschlichkeit, Sehnsüchten und innerer Zerissenheit, authentisch und ehrlich: "Es ging mir vor allem um eine konzeptionelle Begegnung mit den verschiedenen Facetten der Liebe."
"Mellow Dramas" klingen aber weniger dramatisch, als es der Titel vermuten lässt. Die Sounds gehen butterweich durch die Ohren. "Durch die Kombination mit der Musik bekommen meine Gedichte eine zusätzliche Dimension, die sie aufblühen und wachsen lassen."
1. Jen meets Kieser.Velten: Together
2. Jen meets Gelka: Effortless
3. Jen meets Solar Moon: Falling Gently
4. Jen meets Can7: Temptation & Seduction
5. Jen meets Crisp: Living & Breathing
6. Jen meets Busy People: Driving rain
7. Jen meets Salz: Offcenter Moon
8. Jen meets Razoof: Two halfes of a whole
9. Jen meets Egotrip: Your are
10. Jen meets Black Orchids: Ratnapura 16
11. Jen meets Tom: You could have been my hero
12. Jen meets Solar Moon: Asleep
13. Jen meets Chin Chillaz: No ordinary life
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