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Schwer verdaulich aber meisterlich
Nichts für schwache Ohren, das Album "Remixes" von Sebastian. Er zerhackt die Songs, stottert mit dem Sound, klickt, vibriert. Kompliment an alle, die dieses Werk unkompliziert in einem Stück problemlos durchzuhören schaffen. Zwischen den Puzzleteilen-Remixen klingt das "Human After All" von Daft Punk noch relativ angenehm.
Sebastian, der Produzent und DJ von Ed Banger Records (was auch den Mix zu Daft Punk erklärt) hat hier ganz schön an den Geräten geschraubt, um die Originalsongs nicht wirklich erkennbar zu hinterlassen. Sebastians bisherige Referenzen erstrecken sich zum Beispiel auf die eine Million Klicks seines Songs "Ross Ross Ross" und unzählige Mixaufträge, von denen einige Highlights nun auf "A Fine Selection Of Remixes" vertreten ist.
Bereits mit 15 Jahren lernte er die Vorzüge der elektronischen Maschinerie kennen. Und irgendwann ziemlich schnell war bereits Tour-Opener für Daft Punk und Supporter für Jean-Louis Costes. Sebastian ist auch bekannt als so genannter Stachanow-Aktivist des Produzierens, soll heißen: ein fertiger Track pro Tag, passiert schon mal. Weitere Mixe sind zum Beispiel von Bloc Party (I still remember), Klaxons (Golden Skans) und Mylo (Paris Four Hundred) zu hören.
Playlist
1. Intro
2. Revlon9N: Walking machine
3. Daft Punk: Human after all
4. Mylo: Paris four hundred
5. The Rapture: Get myself into it
6. Editors: Camera (fader)
7. The Rakes: We danced together
8. Kelis: Bossy
9. The Kills: Cheap and cheerful
10. Kavinsky: Testarossa autodrive
11. Benjamin Teves: Texas
12. Das Pop: Fool for love
13. Bloc Party: I still remember
14. Sebastian Tellier: Sexual sportswear
15. Klaxons: Golden Skans
16. Annie: Happy with you
17. Nadiya: Tous ces mots
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