
Nur ein Aufguss
"Last Night" geht in die zweite Runde. Moby hat es sich bequem gemacht und renommierte DJ's sein vergangenes Album zerhacken lassen. In einem Nonstop-Megamix gibt es einen Querschnitt mit "Murmeltiertag"-Effekt. Große Namen sollten ihre Schatten vorauswerfen. Doch das ist hier nicht gegeben. Leider sind Seamus Haji, Spencer & Hill, Holy Ghost! und auch die Shapeshifters und Tocadisco kein Garant für Nonstop-Vergnügen.
Natürlich verzichtet Moby nicht darauf, auch den Megahit aus dem Album "Last Night", Disco Lies" zum Einsatz kommen zu lassen, aber leider auch "Alice", der eigentlichen ersten Single aus dem Album, die niemand so richtig wahrnehmen wollte und irgendwie auch keine Funken versprühen konnte. Die Mixe dazu überzeugen ebenfalls nicht .
"Last Night Remixed" ist natürlich clubtauglich, aber angesichts des Megamixfaktors nicht so richtig in Einzelteile zerlegbar, weshalb es auch keine Vinyledition gibt. Dieses Mixalbum hebt sich nicht von anderen mit ähnlichem Strickmuster ab. Keine Innovation und nur eine Anreihung von leider zu vielen Wiederholungen. Vor Eintreten großer Glücksmomente verpuffen diese in zu banalen Versionen des eigentlich erstklassigen Albums "Last Night". Nur das Mixalbum will trotz Tanz- und Partyfaktor nicht so richtig in die Gänge kommen. Und der eigentliche Titeltrack ist auf dem Remixalbum ungemixt zu hören.
1. I love to move in here (Holy Ghost! Remix)
2. Ooh yeah (Kris Menace Remix)
3. Live for tomorrow (Tocadisco Mix)
4. I'm in love (The Shapeshifters Maximal Remix)
5. Disco lies (Freemasons Club Mix)
6. I love to move in here (Seamus Haji Remix)
7. Alice (General Midi Remix)
8. The stars (AC Slater Remix)
9. Disco lies (Spencer & Hill Remix)
10. Alice (Drop The Lime-Heavy Bass Remix)
11. Ooh yeah (D.Ramirez Haunted Playground Remix)
12. I'm in love (Mason's Glowsticks Mix)
13. I love to move in here (Style Of Eye Piano Remix)
14. Last night (Album Version)
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