
Durchgehend schwer zu ertragen
Glasvegas sind einer der Newcomer des letzten Jahres. Die Band gibt es allerdings schon länger, 2006 wurde sie in Glasgow entdeckt. 2007 gab es mit "Daddy's Gone" die zweite Single des Quartetts. NME wählte die Single als den zweitbesten Song des Jahres. Die Erfolgsmaschine nahm spätestens jetzt Fahrt auf.
Seit der 2008er Single "Geraldine" sind Glasvegas ein ernstzunehmender Posten in Sachen erfolgreiche Musiker aus Schottland, die es auch außerhalb der Insel schaffen. Das hier vorliegende Debütalbum kam in Großbritannien übrigens auf Platz 2 der Charts. Bei uns erscheint es dieser Tage und nach dem Erfolg der Single scheinen die Charts hier ähnlich auf die Schotten gewartet zu haben.
Allerdings ist das Album durchaus mit Vorsicht zu genießen. Was bei "Geraldine" noch sehr theatralisch und soundtechnisch pompös daherkam, kann in der Länge einer kompletten CD durchaus nerven. Es fällt schwer, das Glasvegas-Debüt durchgehend anzuhören, hier und da muss man ein Pause machen. Nicht um zu verschnaufen, sondern um die Ohren von den teilweise recht gejammerten Gesängen zu entspannen. Die Platte ist also nicht jedermanns Sache. Warten wir ab, wie sie sich in den Charts schlägt.
1. Flowers & football tops
2. Geraldine
3. It's my own cheating heart that makes me cry
4. Lonesome swan
5. Go square go
6. Polmont on my mind
7. Daddy's gone
8. Satbbed
9. S.A.D. light
10. Ice cream van
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