
Warum nicht mal was zur Entspannung?
"Leaving On A Mayday" von Anna Ternheim. Das ist mal eine lustige CD. Warum lustig? Das Album legt sich in seiner Gesamtheit wie ein mehr oder weniger kräftiger Teppich der Melancholie über das Gemüt des Zuhörers. Mehr noch: Stellt man die CD auf automatisches Wiederholen, dann fällt überhaupt nicht auf, wann die Platte zu Ende ist und wieder von vorn anfängt.
Ist das schlecht? Nicht unbedingt. Anna Ternheim zeigt mit "Leaving On A Mayday", dass man auch in unserer schnelllebigen Zeit heute noch immer entspannte und ruhige Musik machen kann. Dass es hier und da zu ruhig wird, dass sei ihr verziehen. Immerhin passt das zum Gesamteindruck und rundet ihn ab.
Bereits seit 2004 kann die in 1978 in Stockholm geborene Anna Ternheim auf eine immer größer werdende Fan-Gemeinde setzen. Dabei hatte sie es nicht immer leicht und musste sich zu Beginn ihrer Karriere durchaus mit lästigen Aufgaben (z. B. Cover-Versionen) herumschlagen. Diese Zeiten sind vorbei und nun ist sie angekommen, wo viele auch sein wollen - in den oberen Regionen der Charts. Auch mit ruhiger Musik.
1. What Have I Done
2. Damaged Ones
3. Terrified
4. Let It Rain
5. My Heart Still Beats for You
6. No, I Don't Remember
7. Summer Rain
8. Losing You
9. Off the Road
10. Black Sunday Afternoon
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