
Nachwuchs aus Flensburg
Von Flensburg in die weite Welt ist es nicht unbedingt ein langer Weg, nicht weniger weit als von woanders, wenn man ein klares Ziel vor Augen hat, das man zu erreichen versucht. Mit "Follow The Feeder" von einer Gruppe und den ungewöhnlichen Namen Alias Caylon gibt es eine dieser Hoffnungen, die sich in die Erfolgsriege von Bands wie Fischmob oder Echt einreihen könnte, unabhänig von deren Musik versteht sich.
Alias Caylon haben ihren Stil, unangepasst, frontal und ein bisschen britisch. Sie taugen nicht für den Mainstream und täten gut daran, dort auch nicht aufzutauchen. Dafür haben sie zuviel Substanz, als zu lapidar irgendwie zu jeder Gelegenheit gedudelt zu werden. Nein, die Band ist eine zum Zuhören, was nicht heißen soll, dass man mit ihnen chillen kann.
Da fliegen schon mal die Gitarrenfetzen durch die Boxen wie bei ähnlichen Nachwuchsbands wie den Kilians. Die Vier von Alias kommen immer gleich auf den Punkt, halten sich nicht lange mit verspieltem Kram auf. Das kann man ihnen zugute halten oder auch für stupide abhandeln, ganz wie man mag. Aber eins darf man ihnen nicht absprechen: ihren Hang zu Melodien ohne zu banal zu sein. Auf geht's also in die Welt.
1. High time
2. Stand by mode
3. Seven/eight
4. These old ghosts
5. Ocean ocean
6. When worlds collide
7. Repeat offenders
8. Barely alive
9. Today I´m leaving
10. Copypastesoldout
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