
Schwer zu bremsen
Der Aufstieg der britischen Sängerin Paloma Faith sprang neulich plötzlich in den "Fast Forward"-Modus um: so musste die Veröffentlichung ihrer Debütsingle "Stone Cold Sober" in ihrer Heimat Großbritannien einen ganzen Monat vorgezogen werden, weil die Radiosender des Landes den Song so häufig spielten, dass es nahezu unmöglich wurde, die neugierig gewordenen Musikfans noch länger mit dem Release warten zu lassen.
Statt im Juli erschien der Song bereits im Juni. Und auch wenn die Chart-Performance von "Stone Cold Sober" durch die Hitlisten-Turbulenzen in der Folge des Todes des "King Of Pop" extrem verfälscht wurde, machte die durch das Airplay so explosionsartige Kauf-Nachfrage deutlich, mit welcher Art von Shooting-Star wir es im Falle Paloma Faith zu tun haben.
Paloma Faith wurde als Kind spanisch-britischer Eltern im Londoner Stadtteil Hackney geboren. Als ehemalige Assistentin eines Magiers, ausgebildete Tänzerin, ehemalige St-Martin-Studentin mit einem Magister in Theater-Regie, Performerin in Burleque-Shows und Schauspielerin, war es ihr während ihres noch vergleichweise kurzen Erwachsenendaseins stets ein Anliegen, verschiedenste Kunstformen miteinander zu verbinden.
Vor ein paar Jahren begann sie schließlich damit, Musik, ihre größte Liebe, in den Stil-und Disziplinen-Mix zu integrieren. Zunächst begnügte sie sich noch damit, die von ihr bewunderten Blues-und Soul-Sänger nachzuahmen, mit der Zeit fand sie aber ihre eigene Stimme. Und es sind ihre außergewöhnliche Stimme und Persönlichkeit, die einen im Nu in den Bann ziehen, wenn man sich die Debütsingle "Stone Cold Sober" zum ersten Male hört.
1. Stone Cold Sober
2. Smoke & Mirrors
3. Broken Doll
4. Do You Want The Truth Or Something Beautiful?
5. Upside Down
6. Romance Is Dead
7. New York (Radio Edit)
8. Stargazer
9. My Legs Are Weak
10. Play On
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