
Im Duett
Vor knapp zwei Jahren debütierte Scarlett Johansson mit einem Album voller Tom-Waits-Interpretationen, das die Schauspielerin erstmalig als Sängerin zeigte und bei uns auf Platz 15 in den Charts landete: "Anywhere I Lay My Head". Und wer dachte, das sei nur ein kurzes Zwischenspiel einer Seiteneinsteigerin gewesen, wird sich nun eines Besseren belehren lassen können: Gemeinsam mit dem Songwriter Pete Yorn legt Scarlett Johansson nun ein Duett-Album vor, der ihre Stimme noch einmal von einer ganz anderen Seite zeigt, und sie (als Sängerin) in tiefer emotionaler Verstrickung mit Songwriter Yorn zeigt.
In kürzester Zeit arbeitete Pete Yorn eine ganze Reihe von Songs aus und überarbeitete andere, die ihm in den Kontext zu passen schienen. Dann rief er seinen Cousin Max Goldblatt an, ein kluger und talentierter Typ, der neun Jahre jünger ist als er. Als "Renaissance-Mensch", wie er ihn beschreibt, wurde Goldblatt zu einem unschätzbaren Teil seines menschlichem und künstlerischem Leben, der sowohl den Merch-Stand besetzte als auch Video-Footage während der Touren drehte und als verständnisvoller Resonator für Songideen fungierte.
Als sie ins Studio kam, lernte Scarlett Johansson die Songs "wie im Fluge", schwärmt Pete Yorn. "Ich spielte sie ihr auf der akustischen Gitarre vor, und wir fingen an. Scarlett ist eine sehr schnelle Schülerin." Johansson: "Ich habe bei den Aufnahmen kaum über die Songs nachdenken können. Ich war sehr darauf konzentriert, die Harmonien sicher zu treffen und mit der richtigen Einstellung zu singen. Ich hatte das Album nicht als eine Einheit im Auge. So hörte ich erst in der fertigen Produktion, wie Petes und meine Stimmen zusammen klingen, und wie catchy die Songs auf 'Break Up'eigentlich sind."
1. Relator
2. Wear and Tear
3. I don't know what to do
4. Search your heart
5. Blackie's Dead
6. I am the Cosmos
7. Shampoo
8. Clean
9. Someday
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