
Ein Stück Rockgeschichte
Dieses Album kommt anfangs wie eine griechische Schlachtplatte daher: mehr drauf, als man erwartet hätte. Doch im Gegensatz zu einem üppig gefüllten Teller macht es nicht satt. Demis Roussos ist zurück, solo. Mit "Demis" liefert er ein solides, besänftigendes Rock-Album mit Symbolik in der ersten Textzeile ab. "I'm on my way" singt der Mann, den man oberflächlich betrachtet nur aus vergangenen Zeiten kennt, als er in Hecks Hitparade noch "Goodbye my love, goodbye" trällerte und danach scheinbar, passend zum Songtitel, in der Versenkung verschwand.
Und man mag sich kaum vorstellen, dass genau dieser Mann, beziehungsweise seine durchaus erfolgreiche Band "Aphrodite's Child" als Inspirationsquelle von Künstlern wie Enemy of the sun und Röyksopp diente.
Mit seiner Formation absolvierte er 239 TV-Auftritte und nahm mit "666" ein Album auf, das als Schlüsselwerk in der Geschichte der Rockmusik gilt. Demis Roussos ist nicht zu unterschätzen. 50 Millionen verkaufte Scheiben sprechen für sich.
Mit "Demis" wirft er nun ein Album auf den Markt, das unter anderem legendäre Hits seiner ehemaligen Formation enthält, aber auch zeigt, welche Wege Demis Roussos seitdem gegangen ist. Eines ist auf seinem Album hörbar: Seele. Und es scheint, als wolle er auch nicht mehr. "Ich gehöre nicht in diese großspurige Show-Welt der grenzenlosen Vielfalt", sagt Demis. Man glaubt es ihm.
1. September
2. On my pillow
3. Love is
4. What they say
5. Hello, hello
6. Hit me
7. I'll be home
8. Spoiled brat
9. Help me
10. Who gives a fuck
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