
Wahre Höhepunkte fehlen
Wenn eine 22-jährige ein Album veröffentlicht, dann erwartet man meistens ein glattproduziertes Pop-Album. Ganz anders bei Joss Stone. Auf ihrem inzwischen vierten Album präsentiert sich die Sängerin besser denn je. Nachdem bereits ihr Debütalbum "The Soul Sessions" und das folgende Album "Mind, Body and Soul" in Deutschland Goldstatus erreichte.
Das dritte Album "Introducing...Joss Stone" konnte an diese Erfolge leider nicht anknüpfen. Mit ihrem neuen Album will Joss Stone nun wieder zu alten Verkaufszahlen zurückkehren. Leider gibt es auf "Colour me Free" keinen Song der wirklich heraus sticht. Alle sind auf einer Ebene gut. Auf einen wirklichen Knaller muss man aber vergeblich warten.
Wenn man einen Titel hervorheben möchte, dann würde man "Governmentalist" an dieser Stelle nennen. Ein wirklich überzeugender Track, der die Stärken der Joss Stone zeigt. Das Album zeigt eindeutig ihre großartige Stimme, wenn auch diese manchmal sehr eintönig klingen kann.
Trotz aller Schwächen überzeugt das neue Album von Joss Stone mehr als der Vorgänger. Es wirkt erwachsener, die Texte sind reifer geworden und der Sound geht wieder mehr in Richtung Soul als in die Pop-Schiene. Das freut nicht nur jeden Joss Stone-Fan. Denn noch eine weitere Pop-Mieze braucht man wirklich nicht. Ihre Stimme kann weitaus besseres.
1. Free me
2. Could have been you
3. Parallel Lines
4. Lady
5. 4 and 20
6. Big ol' Game
7. Govermentalist
8. Incredible
9. You got the Love
10. I believe it to my Soul
11. Stalemate
12. Girlfriend on Demand
13. Mr. Wankerman
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