
Immer noch oben
Sie starten durch, ohne Kompromisse und machen ihre Sache gut. UDO sind zurück, mit dem "Dominator", melodisch, krachend. Sie haben den richtigen Drive behalten und man hat nicht den Eindruck, dass sie in den vergangenen Jahren davon etwas eingebüßt haben. Und die Fans honorieren es, mit hohen Platzierungen in den Charts und in Deutschland mit der höchsten der Bandgeschichte: Platz 27, glaubt man den Einträgen einschlägiger Internetlexika.
UDO sind wieder im Aufwärtstrend. Auch schon das Vorgängeralbum "Mastercutor" konnte sich eine gute Position am Markt sichern. Mit ihrem aktuellen Album gehen sie an niemanden spurlos vorbei. Der WDR widmetete ihnen einen Bericht und auch das Männermagazin "Penthouse" interessierte sich für die Jungs. Der Kopf der Band Udo Dirkschneider (Ex-Accept) hat für den lang anhaltenden Erfolg eine einfache Erklärung: "Viele junge Musiker haben keine Personality mehr." Und das wirkt sich auch auf andere Bands wie AXXIS oder Kreator aus, die ebenfalls in diesem Jahr ihren Erfolgslevel halten können.
Und so gehen auch UDO in die Vollen. Keine lange Intros, keine Experimente. Sie lassen die Gitarren sprechen und das Schlagzeug wummern. Und dass sie durchaus auch zu etwas ruhigeren Tönen neigen können, zeigen Songs wie "Stillness of time". Über allem steht aber Dirkschneiders markante Stimme, die der Band seit Gründung Ende der 80'er den richtigen Pfiff verpasst.
1. The Bogeyman
2. Dominator
3. Black and white
4. Infected
5. Heavy metal heaven
6. Doom ride
7. Stillness of time
8. Devil's rendezvous
9. Speed demon
10. Whispers in the dark
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