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CD Kritik vom 13.11.2009

Norah Jones: The Fall

Norah Jones: The Fall | CD Kritik
Norah Jones
The Fall

Neuer Sound gewinnt neue Fans

Seitdem Norah Jones 2002 ihre Karriere begann, hat sie weltweit 36 Millionen Alben verkauft. Ihre drei bisherigen Studioalben - das achtmal mit einem Grammy geehrte Debüt Come Away With Me (2002), Feels Like Home (2004) und Not Too Late (2007) - führten allesamt die Billboard-Charts in den USA an und belegten auch in vielen anderen Ländern Platz eins der Verkaufslisten. Jetzt will die Sängerin mit ihrem neuen Album an die bisherigen Erfolge anknüpfen.

Auf "The Fall" klingt Norah Jones fast schon erschrecken anders. Ihre Stimme ist zwar noch immer dieselbe, doch ist das gesamte Drumherum wurde verändert. So stellte sie mit Hilfe ihres neuen Produzenten Jacquire King eine neue Band zusammen und arbeitete gemeinsam mit frischen Songwritern an den Texten für ihr neues Album.

Und es sind die Texte die auf diesem Album direkt überzeugen. Es verursacht, zumindest gefühlt, jeder zweite Song einen Ohrwurm. Die Mischung aus ruhigen und langsamen Balladen und flotten, fast schon Up-Tempo-Nummern, Songs gelingt Norah Jones auf "The Fall" einmalig. Auf "The Fall" greift Jones vermehrt auf die Gitarre als auf das Klavier zurück. Außerdem wurden bei diesem Album mehr E-Gitarren eingesetzt als bisher, was wohl hauptsächlich die Soundänderungen erklären dürfte.

Dieses Album kann was: Gleich der Opener "Chasing Pirates" wäre durchaus eine gute Singleauskopplung. "It's Gonna Be" ist vermutlich der Pop-Titel schlechthin auf dem Album. Der Track "December" ist ein sehr minimalistisches Stück, da hier nur die Akustikgitarre und ein Klavier als Begleitung dienen. Das macht aber nichts, da Norah's Stimme das Ganze aufwiegt. Wohl das für die älteren Norah Jones Sachen typischste Stück. Ebenso wie "Man Of The Hour", welches dann nochmal ein bisschen an ihre ersten Alben erinnert.

Playlist:

1. Chasing Pirates
2. Even Though
3. Light As a Feather
4. Young Blood
5. I Wouldn't Need You
6. Waiting
7. It's Gonna Be
8. You've Ruined Me
9. Back To Manhattan
10. Stuck
11. December
12. Tell Yer Mama
13. Man Of The Hour

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