
Debütalbum klar unterboten
Im Frühjahr 2004 wurde OneRepublic vom Sänger und Produzenten Ryan Tedder mit Zach Filkins, dem späteren Gitarristen der Gruppe, gegründet. Ein Jahr später folgte der Plattenvertrag bei Columbia Records. 2007 wechselte die Gruppe zur Plattenfirma Interscope Records. Kurze Zeit später nahm der US-amerikanische Hip-Hop-Musiker Timbaland, der Ryan Tedder bereits kannte, einen Remix ihres Songs "Apologize" auf. Der Song wurde zu einem internationalen Nummer-eins-Hit. Ende 2007 erschien das Debütalbum "Dreaming out Loud". Das Follow-Up-Album "Waking up" erscheint am 13.11.2009.
Gab es auf "Dreaming out Loud" noch Songs, die schon beim ersten Hören ganz klar als Hits zu erkennen waren, so ist es auf dem neuen Album "Waking Up" leider nicht. Viele Songs klingen sehr gleich, was natürlich den Vorteil hat, dass das Album gut als Hintergrundmusik zu gebrauchen ist. Die wirklich Intention von OneRepublic war das aber sicherlich nicht.
Das Album ist zwar gut, aber oft zu glatt Produziert. Die Stimme von Tedder steht sehr im Vordergrund und lenkt stark von den anderen Instrumenten ab. Wirkliche Kracher wie auf dem Debütalbum gibt es von OneRepublic dieses Mal leider nicht. Einzige Ausnahme ist da nur "Secrets". Der Song hat Ohrwurmqualität und wurde vielleicht gerade deswegen zum Titelsong für den neuen Til Schweiger Film ausgewählt. Die Erwartungen auf das Album waren dementsprechend groß, können aber leider nicht erfüllt werden.
1. Made for you
2. All the right moves
3. Secrets
4. Everybody loves me
5. Missing persons 1&2
6. Good life
7. All this time
8. Fear
9. Waking Up
10. Marchin on
11. Lullaby
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