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CD Kritik vom 6.11.2009

Robbie Williams: Reality Killed The Video Star

Robbie Williams: Reality Killed The Video Star | CD Kritik
Robbie Williams
Reality Killed The Video Star

Zurück aus dem Jenseits

Robbie Williams ist zurück. Und er weiß, was er seinen Fans schuldig ist. "Reality killed the Video Star" heißt sein neues Album, das vor allem eins ist: Typisch Robbie. Die Realität hat ihn wieder eingeholt. Er ist wieder on top. Vom UFO-Experten zurück zum Entertainer.

Auch wenn sein Vorgänger "Rudebox" für die meisten Fans eher mau ausgefallen ist, offenbarte es zumindest, dass Robbie Wiliams in der Lage ist, Neues auszuprobieren. Ganz im Gegensatz zu "Reality killed the Video Star". Hier wagt er nur vorsichtig die Kombination aus verschiedene Genre. Einzig die Single "Bodies" sticht da heraus (wenn auch das Video eines der unspektakulärsten ist, die man jemals von ihm gesehen hat). Auch die zweite Auskopplung ist bereits am Start: You know me - eine typische Robbie-Ballade. 

Die Crew, die für den Erfolg des neuen Albums maßgeblich mitverantwortlich ist, besteht dabei unter anderem aus Trevor Horn (u.a Frankie goes to hollywood, Grace Jones) und seinem altbekannten Songtexter Guy Chambers. Robbie Wiliams ist auf seinem aktuellen Album wieder ungemein persönlich. Das Album dürfte seinen Fans also gerecht werden. Es zeigt den Entertainer, wie man ihn gerne hören will: balladig, poppig und ein bisschen verspielt. Neue Fans wird aber er damit aber wohl nicht hinzugewinnen.

Der Sunnyboy tut derzeit alles, um an alte Erfolge wieder anzuknüpfen, von kostenlosem Spontankonzert in Berlin über Interviews und Auftritte in Deutschland bis hin zu Schlagzeilen um seine Zukunft mit Take That. Doch Letzteres scheint zumindest in den nächsten zwei Jahren aus vertraglichen Gründen nicht möglich zu sein. Aber es bleibt spannend, in welcher Form man von dem Sänger zukünftig hören wird.

Playlist:

1. Morning Sun  
2. Bodies  
3. You Know Me  
4. Blasphemy  
5. Do You Mind  
6. Last Days Of Disco  
7. Somwhere  
8. Deceptacon  
9. Starstruck  
10. Difficult For Weirdos  
11. Superblind  
12. Won't Do That  
13. Morning Sun Reprise

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