
Streicher meets Elektro
Wenn sich Karl Lagerfeld bereit erklärt, an einem Projekt mitzuwirken, muss es schon Hand und Fuß haben. In diesem Falle heißt es "SALM", kurz für "Something A La Mode" und kommt aus Frankreich. Eine Zusammenkunft wie diese sucht man vergebens am Pophimmel. Hier trifft aufeinander, was besser kaum passen könnte. Streicher treffen auf Elektro, klassische Elemente auf Pop. Und Karl Lagerfeld spricht. Zumindest auf Track 1. SALM werfen Musik und Modewelt zusammen.
Das hat sich schon jetzt ausgezahlt, wird ihre Musik doch zum Bespiel bei der aktuellen Chanel-Show eingesetzt. Ihre Inspirationen sind hörbar. Daft Punk meets David Garrett könnte die Überschrift sein. Aber "Something A La Mode" kann mehr. Starten sie energiegeladen durch, werden SALM zum Ende hin butterweich. Die Streicher übernehmen das Kommando. Perfektes Teamwork, für das Thomas Roussel und Yannick Grandjean verantwortlich sind. Der eine spielt Cello, der andere Violine. Gemeinsam liefern sie die Schnittstelle zwischen Techno und Tradition.
Sie studierten am Pariser Musikkonservatorium und komponierten unter anderem Partituren für Track des Techno-House-Meisters Jeff Mills für ein Orchester. Im Hintergrund ihres nun vorliegenden Fusion-Albums wirkte Black Strobe mit (Arnaud Rebotini), der schon mit energetischen Mixen für Depeche Mode und Rammstein auf sich aufmerksam machte.
SALM ist der ideale Soundtrack zum Shoppen. Also, Player ans Ohr und durch die Shops stolziert. Ein Star für 51 Minuten.
1. RondoParisiano feat. Karl Lagerfeld
2. Gstring
3. 5 AM
4. Schubert a la mode
5. Little bit of feel good
6. Tracey’s Interlude
7. Easy loving
8. Vodka Martini
9. Romance in B Minor
10. Fucking friend Part II
11. By your side
12. Dies Irae
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