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CD Kritik vom 19.02.2010

Alexandra Burke: Overcome

Alexandra Burke: Overcome | CD Kritik
Alexandra Burke
Overcome

Überraschend gutes Album

In ihrer Heimat hatte sich die 21-jährige Londonerin Alexandra Burke bereits kurz nach dem "X-Factor"-Finale mit einer Coverversion des Leonard-Cohen-Klassikers "Hallelujah" in der Woche vor Weihnachten an die Spitze der UK Single Charts gesetzt und war damit die am schnellsten verkaufende Single einer Sängerin in der britischen Chart-Geschichte. Zehn Monate später erschien in Großbritannien mit "Bad Boys" ihre erste eigene Single - die ebenfalls prompt auf Platz eins der britischen Single-Charts schoss. "Bad Boys" ist hierzulande die erste Auskopplung aus Alexandras Debüt-Album "Overcome" welches nun den deutschen Markt stürmen und erobern soll.

Eine ordentliche Reihe von erstklassigen Produzenten in Amerika und Europa hat sich zusammengefunden, um mit dem Mädchen mit der goldenen Stimme zusammenzuarbeiten. Choreographen aus der allerersten Liga stehen ihr bei, um ihr außerordentliches Bewegungstalent noch weiter auszubauen. Und mit ihrem Manager Simon Cowell hat sich Alexandra Burke einen der Besten in der britischen Branche gesichert.

Für ihr Debütalbum spielte Alexandra Burke mit Ideen, um einen Sound zu finden, der zu ihr passt. Eine Woche lang beschäftigte sie sich mit alten Motown-Songs, bevor sie die Idee verwarf und sich einem frischen Ansatz für ihre Musik zuwandte, der von innen kam. Was dabei herauskommt, sind von Anfang an außergewöhnliche Songs. "Dumb" kommt mit seinem modernen Dancehall-Groove und einem Hammer-Refrain aus den Lautsprechern geschossen. Die gefühlvolle Ballade "Silence"  und das unglaubliche Soulstück "Perfect" stellten ihr die Nackenhaare auf.

Ein unglaublich starkes Debütalbum liefert Alexandra Burke mit "Overcome" ab. Zwangsläufig wird man sie noch lange mit ihrer "X-Factor"-Vorgängerin Leona Lewis vergleichen und so traurig das ist, aber dem Vergleich kann Burke leider (noch) nicht standhalten. Sowohl das erste als auch das zweite Album ihrer Vorgängerin waren stark und haben Maßstäbe gesetzt, die so leicht nicht zu erreichen sind, dennoch wird Alexandra Burke ihren Platz in der Branche finden.

Playlist:

1. Bad Boys (feat. Flo Rida)
2. Good Night Good Morning (feat. Ne-Yo)
3. The Silence
4. All Night Long
5. Bury Me (6 Feet Under)
6. Broken Heels
7. Dumb
8. Overcome
9. Gotta Go
10. You Broke My Heart
11. Nothing But The Girl
12. They Don't Know
13. Hallelujah

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