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CD Kritik vom 26.02.2010

Johnny Cash: American VI: Ain't No Grave

Johnny Cash: American VI: Ain't No Grave | CD Kritik
Johnny Cash
American VI: Ain't No Grave

Musikalisches Vermächtnis

Zwischen der Fertigstellung von "American IV: The Man Comes Around" und Johnny Cashs Tod am 12. September 2003 nahmen Rubin und er eine ganze Reihe von Songs auf. Ein Teil dieser Aufnahmen erschien bereits 2006 als "American V: A Hundred Highways". Mit "American VI: Ain't No Grave" endet nun die Serie, die 1994 mit dem Album "American Recordings" begann.

"American VI: Ain't No Grave" erscheint an jenem Tag, an dem der 2003 verstorbene "Man in Black" seinen 78. Geburtstag gefeiert hätte. Wie bereits die Vorgänger der American-Recordings-Aufnahmen, wurde auch American VI von Rick Rubin produziert. Die Aufnahmen zum Album fanden wie schon beim Vorgänger "American V" entweder in seinem eigenen Blockhütten-Studio, dem "Cash Cabin Studio" in Henderson, Tennessee oder aber in der "Akademie Mathematique of Philosophical Sound Research" in Los Angeles statt.

Die auf American VI versammelten Cash-Interpretationen stammen aus ganz unterschiedlichen Epochen der Musikgeschichte und umspannen dabei ein gewaltiges Klangspektrum: Die Ikone präsentiert unter anderem "Redemption Day" von Sheryl Crow, "For The Good Times" von seinem guten Freund Kris Kirstofferson, Tom Paxtons "Can't Help But Wonder Where I'm Bound", Bob Nolans "Cool Water", das zuversichtliche "Last Night I Had The Strangest Dream" von Ed McCurdy, "Satisfied Mind" von J.H. "Red" Hayes und Jack Rhodes, den Abschiedssong "Aloha Oe" der letzten Hawaiianischen Königin Lili'uokalani sowie die bis dato unveröffentlichte Eigenkomposition "I Corinthians: 15:55", die während der letzten drei Jahre vor seinem Tod entstand.

"American VI" ist zwar das letzte Cash-Album mit neuem Material und der "Man in Black" mag seit einigen Jahren nicht mehr unter uns weilen, durch seine Musik hat Johnny Cash aber immer noch einen Platz in dieser Welt – und das nicht nur in seinem Grab. Ein Album welches in keiner Plattensammlung fehlen darf.

Playlist:

1. Ain't no Grave
2. Redemption Day
3. For the good Times
4. I Corinthians 15:55
5. Can't help but wonder where I'm bound
6. Satisfied Mind
7. I don' t hurt anymore
8. Cool Water
9. Last Night I had the strangest Dream
10. Aloha oe

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