
Warum eigentlich nicht?
Ringo Starrs Karriere ist eine der langanhaltendsten und schillerndsten der Popmusikgeschichte und zum ersten Mal nimmt er jetzt das Ruder selbst in die Hand und tritt auch als Produzent auf. Das Ergebnis ist das vielleicht persönlichste Album in der gesamten Solokarriere dieser Rocklegende. Das Album "Y Not" ist das erfreuliche Ergebnis von Ringo Starrs Blick in den Spiegel - eine Reihe von Songs voll ehrlicher Gefühle und viel Groove.
Mit Ringo Starr als Kopf einer kleinen Gruppe ausgewählter alter und neuer Freunde. Auf dem neuem Studioalbum "Y Not" finden sich einige besondere Gastsänger wie Joss Stone, Ben Harper und Richard Marx, sowie Ann Marie Calhoun an der Violine. Unter Starrs Songwritingpartnern auf "Y Not" finden sich vertraute und neue Namen wie Joe Walsh, Dave Stewart, Joss Stone, Glen Ballard, Richard Marx, Van Dyke Parks, Gary Nicholson und Gary Wright, sowie sein früherer Bandkollege von den Roundheads, Gary Burr.
Dennoch wird keiner dieser Namen soviel Aufmerksamkeit bekommen wie Starrs früherer Bandkollege und langjähriger Freund Paul McCartney. Er spielt Bass auf "Peace Dream" – Starrs neuestem, bewegenden Appell an die Welt für Frieden und Liebe – und klingt wie immer großartig. Noch bemerkenswerter ist McCartneys Beitrag zu "Walk With You", einer wundervollen neuen Komposition von Starr und Van Dyke Parks, das er mit seinem unverkennbaren fantastischen Gesang bereichert.
Das neue Album von Ringo Starr kann nicht nur die treuen Beatles-Fans überzeugen. Ein rundes Werk, welches neben seinen sängerischen Fähigkeiten auch sein Können als Produzent einmal mehr unter Beweis stellt. Einziges Manko an dem Album ist die Länge. Beziehungsweise eher die nicht vorhandene Länge - denn gerne hätte man dem Werk länger gelauscht.
1. Fill In The Blanks
2. Peace Dream
3. The Other Side Of Liverpool
4. Walk With You
5. Time
6. Everyone Wins
7. Mystery Of The Night
8. Can't Do It Wrong
9. Y Not
10. Who's Your Daddy
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