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CD Kritik vom 7.5.2010

Lifehouse: Smoke & Mirrors

Lifehouse: Smoke & Mirrors | CD Kritik
Lifehouse
Smoke & Mirrors

Mehr als ein "One-Hit-Wonder"

Als die Herren von Lifehouse 2000 mit ihrem ersten Album "No Name Face" und der Singleauskopplung "Hanging by a Moment" einen Hit gelandet haben, dachte jeder an das typische Phänomen "One-Hit-Wonder". Dass die vierköpfige Band aber noch vier weitere Album produziert und veröffentlicht haben, zeigt, dass der Erfolg vielleicht nicht mehr so groß ist wie beim Debütalbum, durchaus aber noch vorhanden ist. Mit "Smoke & Mirrors" veröffentlichen Liefehouse nun ihr fünftes Studioalbum.

Das Album beginnt ziemlich stark mit dem Opener "All In". Ein eingängiger Pop/Rock-Song, der ein Mal mehr die Songwriterstärke von Sänger Jason Wade zeigt. Jason Wade ist aber nicht nur für den Text zu "All In" verantwortlich, sondern hat bei jedem Song auf dem Album seine Finger mit im Spiel gehabt. Aber nicht nur die Texte sollen auf diesem Album hervorgehoben werden. Auch die musikalische Umsetzung der Songs ist mehr als gelungen. Ein angenehm arrangiertes Album, welches nicht komplett glatt gebügelt klingt.

Die erste Singleauskopplung "Halfway Gone" ist in Amerika bereits im Dezember 2009 veröffentlicht worden und konnte sich dort als erfolgreiche Nummer in den Radio-Airplay-Charts beweisen. Durchaus eine gute Wahl für eine erste Singleauskopplung, auch wenn das Album mehr zu bieten hat. Track 3 "Had Enough" hätte ebenso gut als erste Singleauskopplung dienen können und hat einfach mehr Tiefe als "Halfway Gone".

Doch das Album ist nicht nur von Up-Tempo-Rock-Nummern geprägt. Auch der Kuschelfaktor kommt nicht zu kurz. Mit "It Is What It Is" ist eine der klassischen Kandidaten für eine Kuschelrock-Complilation. Der Track wird von "From Where You Are" gefolgt, was dazu führt, dass man sich etwas erschlagen fühlt, von soviel langsamer Musik. Lifehouse haben mit "Smoke & Mirrors" ein starkes Album abgeliefert, müssen aber aufpassen nicht zu sehr in die Schiene Kuschelrock zu driften. Die harten Gitarrenriffs passen eindeutig besser.

Playlist:

1. All In
2. Nerve Damage
3. Had Enough
4. Halfway Gone
5. It Is What It Is
6. From Where You Are
7. Smoke & Mirrors
8. Falling In
9. Wrecking Ball
10. Here Tomorrow Gone Today
11. By Your Side
12. In Your Skin
13. All That I'm Asking For
14. Crash And Burn
15. Everything
16. Near Life Experience
17. Halfway Gone (Demolition Crew Remix)

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