
Zweifellos eine Überraschung
"Wie konnte so ein Musiker bisher bei uns nahezu unbekannt bleiben?" fragt man sich, wenn man sich die neue Platte von Plan B. hört. Bereits die erste Singleauskopplung "She Said" sorgte durchweg für Begeisterung. Auch wenn es etwas verwunderlich ist, wenn der Sänger plötzlich auch anfängt zu rappen. Doch Plan B., der mit bürgerlichem Namen Benjamin Paul Drew heißt, ist nicht nur Sänger, sondern auch Rapper.
Das neue Album "The Defamation of Strickland Banks" ist sein zweites Album. Das Debütalbum "Who Needs Actions When You Got Words" konnte sich in seiner Heimat Großbritannien bis auf Platz 30 der Albumcharts platzieren. Sein zweites Album, welches bereits im April im UK veröffentlicht wurde, konnte sich bereits die Spitze der Albumcharts sichern. Gleiches will er nun auch in Deutschland erreichen.
Seine Stimme und die Art wie er singt erinnert Zeitweilen an einen anderen Künstler: Daniel Merryweather. Der Australier konnte im letzten Jahr mit dem Song "Chance" unheimliche Erfolge feiern und auch er vermischte die verschiedenen Genres wie Pop, Soul und Rap erstklassig. Hingegen zum Merryweather-Album ist das Werk von Plan B. eindeutig ausgereifter und durchdachter. Die Songs greifen in einander und man hat nie das Gefühl, dass ein Song stört.
Alleine die instrumentale Umsetzung der Songs überzeugt vom ersten bis zum letzten Song. Besonders die liebevoll arrangierten Streicher machen aus jedem noch so simplen Stück einen echten Hinhörer - stets begleitet von der hohen Stimme von Plan B. Durchaus eine Tonhöhe die nicht jedem gefallen wird, aber im Gesamtpaket kann Plan B. mit "The Defamation of Strickland Banks" mehr als nur Überzeugen. Auch in den deutschen Charts wird dieser Mann bald zu finden sein.
1. Love Goes Down
2. Writing's On The Wall
3. Stay Too Long
4. She Said
5. Welcome To Hell
6. Hard Times
7. The Recluse
8. Traded In My Cigarettes
9. Prayin'
10. Darkest Place
11. Free
12. I Know A Song
13. What You Gonna Do
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