
Sternchen für den Dancefloor
Von Dänemark in die Welt und wieder zurück. Ein kleiner schneller Hit hat gereicht, um Sängerin Medina, die mit ihrer Single "You and I" auch außerhalb ihres Landes in den Charts landen konnte, in die Lüfte zu heben. "Welcome to Medina" heißt ihr erstes Album. Und auch das verzeichnet bereits die ersten hohen Positonen in den Hitparaden. Aber sicher nicht wegen besonderer Tiefe oder intelligentem Songwriting.
Es sind Songs für den Dancefloor, nicht mehr, nicht weniger. Die elf Songs auf ihrem ersten Album ähneln einander und ließen gut in einem Megamix zusammenfassen. Für die Clubs dieser Welt und den Radiostationen und I-Pods hat Medina genau den richigen Riecher gehabt (und den richtigen Produzenten dafür gefunden). Für mehr ist "Welcome to Medina" aber wohl kaum geeignet. Mit der zweiten Single "Lonely" versucht sie ihr Dance-Niveau zu halten, kann aber mit der Debütsingle nicht mithalten, ähnlich wie es vor 13 Jahren der dänischen Band Aqua erging, als sie nach einem Nachfolger für "Barbie girl" suchten und mit "My oh my" nicht an alte Erfolge heranreichen konnten.
Medina hat sich zwar im Schnelldurchlauf gegen konkurrierende Sternchen wie beispielsweise Nikka Costa durchsetzen können, es bleibt aber abzuwarten, in wieweit sie mit ihrem Sound längerfristig bestehen kann, um auch längere Zeit das Business beherrschen zu können.
1. Welcome to Median
2. You and I
3. Addiction
4. Lonely
5. 6 AM
6. In your arms
7. Happy
8. The obe
9. Gutter
10. Selfish
11. Execute me
12. You and I (Acoustic Mix)
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