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CD Kritik vom 3.9.2010

Goo Goo Dolls: Something For The Rest Of Us

Goo Goo Dolls: Something For The Rest Of Us | CD Kritik
Goo Goo Dolls
Something For The Rest Of Us

Liebe auf den ersten Blick

"1986 in Buffalo, New York gegründet mit den Vorsätzen, hauptsächlich Zeit totzuschlagen, ein wenig Musik zu machen und mit ein bisschen Glück ein paar Freibiere in den Clubs abzustauben, in denen man das Glück hatte, auftreten zu dürfen" heißt es im Pressetext über die Goo Goo Dolls. In Amerika verdienen sie viel Geld mit ihrer Musik und müssen sich schon lange nicht mehr nur mit Freibier zufrieden geben.

1998 schaffte die Band mit ihrem Song "Iris" weltweit den Durchbruch. War in vielen Ländern mehr oder weniger aber nur ein "One-Hit-Wonder". Außer in Amerika waren die Goo Goo Dolls anschließend eher ein Geheimtipp. Mit dem neuen Album "Something For The Rest Of Us" wagen sie nun erneut den Versuch in Deutschland und liefern eins der besten Alben ihrer langen Bandgeschichte ab.

2010 markiert das 24. Bestehensjahr, seitdem die beiden Gründungsmitglieder John Rzeznik und Robby Takac erstmalig zusammen Musik gemacht haben. Zusammen mit Drummer Mike Malinin, der die Goo Goo Dolls seit den letzten 15 Jahren komplettiert, haben sie mit "Something For The Rest Of Us" einen hervorragenden Longplayer zu Stande gebracht.

Geschrieben und aufgenommen über die letzten Jahre enthält "Something For The Rest Of Us" einmal mehr eine ordentliche Dosis klassischer Goo-Songs wie "Sweetest Lie", "One Night" oder "Soldier". Ein wirkliches Highlight auf dem Album ist aber eindeutig "Hey Ya". Die Goo Goo Dolls sind auf ihren neunten Studioalbum erwachsen geworden und schlagen betont ruhige, melodiöse aber auch rockige Töne an.

Wer auf Rock mit Pop-Eigenschaften steht, der wird sich bereits beim ersten Hören in diese CD verlieben. Die Abwechslung zwischen schnellen und langsamen, lauten und leisen sowie E- und Akustikgitarre ist mehr als gelungen und stellt die Frage, warum die Herren in Amerika eine riesen Nummer sind und hier in Deutschland noch immer eine Außenseiterrolle genießen. Unbedingt kaufen - darf in keiner Plattensammlung fehlen.

Playlist:

1. Sweetest Lie
2. As I Am
3. Home
4. Notbroken
5. One Night
6. Nothing Is Real
7. Now I Hear
8. Still Your Song
9. Something For The Rest Of Us
10. Say You're Free
11. Hey Ya
12. Soldier

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