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CD Kritik vom 8.10.2010

Ashley Hicklin: Parrysland

Ashley Hicklin: Parrysland | CD Kritik
Ashley Hicklin
Parrysland

Debütalbum voller Ohrwürmer

Wenn man als Newcomer von einem großen Privatsender ausgesucht wurde um die Titelmusik zu den Monatshighlights abliefern zu dürfen, dann scheint sich hinter dem Newcomer ein großes Talent zu verbergen. Genau das ist der Fall bei dem Wahlhamburger Ashley Hicklin. Seine aktuelle Single "All The Time In The World" verzaubert gerade nicht nur die Zuschauer des Privatsenders.

Wer im vergangenen Sommer auf der Stadiontour von Ich + Ich war, der ist bereits schon in den Livegenuss dieses Ausnahmekünstlers gekommen. Mit seiner achtköpfigen Band hatte Ashley Hicklin die Möglichkeit sein Debütalbum "Parrysland" live zu präsentieren. Dabei wurde bereits deutlich, dass nicht jeder die einzigartige Stimme von Ashley Hicklin mag. Doch das ist dem jungen Briten mit Wohnsitz in Hamburg durchaus bewusst.

Wer sich für seine einzigartige Stimme begeistern kann, der wird von dem Album entzückt sein. Zehn Jahre hat Ashley Hicklin an den Songs auf "Parrysland". Das er ein fantastischer Songschreiber ist, merkt man daran, dass er früher unter einem Decknamen Songs für Künstler wie James Morrison, Marit Larsen oder Leona Lewis geschrieben hat. Seit 2008 arbeitet er nun an seinem Album eigenen Album und das durchaus erfolgreich.

Auf dem Album reiht sich ein Ohrwurm an den nächsten an. Songs wie "Exclusive" oder "Home" mögen in den ersten Sekunden zwar nicht gleich mitreißen, entwickeln sich dann aber zu echten Hits. Was besonders positiv auffällt ist, ist die hervoragende Instrumentierung der Platte. Die Drums sind zwar auffällig, aber niemals too much. Die Streicher ergänzen Ashleys Gesang und seine Gitarrenklänge perfekt. Mit diesem Album kann Ashley Hicklin der ganz große Durchbruch gelingen.

Man kann sich nur schwer für eine kleine Auswahl an Songs auf "Parrysland" entscheiden. Alle haben ihren eigenen Zauber und sind mitreißend. Und je öfter man sich das Album von Ashley Hicklin anhört, desto schwieriger wird es, denn jeder Song wird stärker mit jedem Hören. Da wir hier aber trotzdem eine Empfehlung aussprechen wollen, entscheiden wir uns für die tanzbaren Songs "Eskimos to Astronauts" und "Never Say Never". Außerdem überzeugen definitiv "Sober" und "All The Time In The World".

Der Abschlusstrack "This City Wears A Secret" wirkt wie der perfekte Abschluss für dieses Album welches in einer bestimmten Weise doch überraschend ist. Allerdings durchaus positiv, denn man kann sich nur schwer vorstellen, weshalb sich Ashley bisher lieber nur als Songwriter und nicht als Sänger zufrieden gegeben hat. Wem das Album gefallen hat, der sollte sich Ashley Hicklin unbedingt im November live ansehen. Dann tourt er nämlich wieder durch ganz Deutschland und wird sein Album erstmals als Headliner präsentieren.

Ashley Hicklin auf Tour:

25.11.2010 Hamburg
26.11.2010 Berlin
27.11.2010 Leipzig
28.11.2010 Köln
29.11.2010 Frankfurt am Main
30.11.2010 München
01.12.2010 Oberhausen

Playlist:

1. Blood On The Moors
2. She is Love
3. Masquerade
4. Eskimos To Astronauts
5. All The Time In The World
6. Dublin, Im Coming
7. Never Say Never
8. Exclusive
9. Whizz Bang Bang!!!
10. Memories & Faces
11. Sober
12. Home
13. This City Wears A Secret

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