
Düster und nachdenklich
Nicht von dieser Welt: Yann Tiersen schwebt mit "Dust Lane" in seinem eigenen Kosmos. Verzweiflung, Wut, aber auch Hoffnung und Zuversicht könnten als Überschrift für Yann Tiersens Album herhalten, dabei kennt man ihn auch von unbeschwerteren Klängen. Als Komponist der Filmmusik zu "Die fabelhafte Welt der Amélie" erlangte er 2001 internationale Bekanntheit.
Sein Label beschreibt den Bretonen als "Dompteur der Klangfarben", aber auch als "Poet der Töne". Sein Album ist geprägt von Indie-Folk-Rock-Elementen gepaart mit Ambient und Psychodelischem. Seine Stimme erinnert an Leonard Cohen.
Es sind düstere Kompositionen mit starkem atmosphärischem Grund, eingespielt mit Akustikgitarre, Mandoline, Bouzouki, Violinen und Vintage-Synthesizern.
Man muss sich auf ihn einlassen und zuhören. "Dust Lane" ist ein Album für Zuhause, für den Kopfhörer, für eine geduldige Stunde ohne Ablenkung.
Seine Kompositionen entstanden nicht zufällig. Während der Aufnahmen verlor Tiersen seine Mutter und einen engen Freund. Die Musik seines jüngsten Werkes (seines mittlerweile sechsten Studioalbums) spiegelt die Erfahrung des Verlusts wider.
1. Amy
2. Dust Lane
3. Dark Stuff
4. Palestine
5. Chapter 19
6. Ashes
7. Till The End
8. Fuck Me
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