
Meanstream-Mitschwimmer
Was man bisher von Sean Combs, aka P. Diddy oder Diddy, kannte war eindeutig Hip Hop bis R'n'B. Mit seinem neuen Projekt Diddy Dirty Money beweist er hervorragend, wie gut er mit dem Mainstream mitschwimmen kann. Denn nicht nur bei uns gibt es eine regelrechte Elektrowelle, nein auch in Amerika scheinen momentan alle einen elektronischen Einfluss zu haben - das merkt man bestonders auf "Last Train To Paris".
Unterstützung hatte Diddy auch bei diesem Projekt wieder allerhand. Von Usher über Justin Timberlake bis zu Sängerinnen wie Grace Jones und Neuentdeckung Skylar Grey findet man alle auf dem Album wieder. Traurigerweise ist der Song mit Miss Grey, die erste Singleauskopplung "Coming Home", ein einziger Lichtblick auf dem Album. Alles andere klingt nach zuviel gewollt und wenig erreicht. Die Vocals die über die sehr einfältigen Beats gelegt wurden, wirken wie ein achtlos aufgeklebter Sticker, welcher nicht so recht zum Untergrund passen will. Unfassbar dass sich Diddy Dirty Money dafür nicht schämen.
Nach all dem Debakel auf "Last Train To Paris" kann man nur hoffen, dass sich Diddy Dirty Money entweder wieder auflöst und Diddy wieder alleine an neuem Material arbeitet oder sich für ein weiteres Album etwas Neues einfallen lässt und dies nicht einfach nur behauptet sondern auch einhält. Denn Hip Hop gepaart mit Elektro ist nicht wirklich innovativ - und erst recht nicht erstrebenswert. Setzen, Sechs!
1. Intro
2. Yeah Yeah you would
3. I hate that you love me
4. Ass on the Floor
5. Looking for Love
6. Someone to love me
7. Hate you now
8. Yesterday
9. Shades
10. Angels
11. Your Love
12. Strobe Lights
13. Hello Good Morning
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