
Erwartungen nicht erfüllt
Sehr lange war es um Avril Lavigne still geworden. Das letzte Mal tauchte sie in der Presse auf, weil ihre Ehe mit Sum-41-Mitglied Deryck Whibley gescheitert war. Und ausgerechnet er nahm auf ihrem ersten Album seit 2007 eine wichtige Rolle ein. Nicht nur in den Songs, sondern auch während des Entstehungsprozesses, denn er hat einige der Stücke produziert.
Musikalisch wandelt Avril Lavigne mit "Goodbye Lullaby" irgendwo zwischen ihrem ersten und ihrem letzten Album. Von rockigen Songs wie der ersten Singleauskopplung "What The Hell" bis hin zu ruhigen Balladen wie "Goodbye". Auf dem vierten Album der 26-jährigen Kanadierin findet sich zudem auch einer der ersten Songs die Avril jemals geschrieben hat. Den Track "Darlin" schrieb sie im zarten Alter von 14 Jahren und hat es erst 12 Jahre später auf ein Album geschafft.
Neben diesen erwähnenswerten Songs findet man auf "Goodbye Lullaby" leider nicht wirklich herausragende Songs. Textlich viel Herzschmerz und die typischen Ängste einer jungen Erwachsenen. Oftmals werden die textlichen Mankos bei Pop-Produktionen durch nette Melodien wieder ausgeglichen, das ist bei dem neuen Album von Avril Lavigne leider nicht der Fall. Irgendwie hat man mehr erwartet und behält eine leichte Enttäuschung.
1. Black Star
2. What The Hell
3. Push
4. Wish You Were Here
5. Smile
6. Stop Standing There
7. I Love You
8. Everybody Hurts
9. Not Enough
10. 4 Real
11. Darlin
12. Remember When
13. Goodbye
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