
Da geht noch was...
Zuerst haben sie mit "A Fever You Can't Sweat Out" die Musikfans infiziert, dann nahmen sie mit "Pretty. Odd." die Fans gefangen. Nun ist es für Panic! At The Disco an der Zeit, sie daran zu erinnern, warum sie sich in erster Linie in sie verknallt haben. Mit "Vices & Virtues", ihrem ersten Album als Duo, haben Frontmann/Multiinstrumentalist Brendon Urie und Drummer/Percussionist Spencer Smith belegt, dass ihre besten Ideen gerade erst ans Tageslicht kommen.
Die Platte markiert nicht nur den Beginn einer neuen Ära für die Grammy-ausgezeichnete Rockband aus Las Vegas, sondern läutet in vielerlei Hinsicht eine neue Periode musikalischen und emotionalen Wachstums ein. Ein Wachstum, das noch längst nicht einbrechen will. Panic! At The Disco haben sich musikalisch sehr weiterentwickelt und zeigen dies auf ihrem neuen Werk auch ganz deutlich.
Daher ist "Vices & Virtues" ein Album, das ohne Anstrengung den Graben zwischen den energiereichen Pop-Hymnen ihres Debüts "A Fever You Can't Sweat Out" und den psychedelischen Anleihen von "Pretty. Odd." überbrückt, während gleichzeitig der Fortschritt deutlich wird, der sich durch das gesamte Album zieht – von den Arrangements bis hin zur Instrumentierung. "Es war uns immer wichtig, nicht das zu kopieren, was wir schon gemacht haben", sagt Urie. "Die Songs auf 'Vices & Virtues' sind stilistisch wahnsinnig facettenreich, was auf natürliche Weise passierte. Es gibt Stücke mit Jazz-Feeling, dann gibt es Rock-Songs mit Streichern und dann hyper-energetische Momente. Es gibt von allem etwas."
1. The Ballad Of Mona Lisa
2. Let's Kill Tonight
3. Hurricane
4. Memories
5. Trade Mistakes
6. Ready to Go (Get Me Out Of My Mind)
7. Always
8. The Calendar
9. Sarah Smiles
10. Nearly Witches (Ever Since We Met...)
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