
Die neue Boyband-Sensation
The Wanted sind eindeutig die neue Hoffnung am Boyband-Himmel. Die fünf attraktiven Briten wollen es nun den Boybands der 90er-Jahre nachahmen und nach dem großen Erfolg in England nun auch auch Deutschland erobern. Und die Fans hierzulande sind ebenso verzückt wie die Mädels in England. Und wir sind musikalisch gesehen auch nicht komplett abgeschreckt.
Es ist simpler Pop - soviel muss zugegeben sein. Im Vergleich zu dem Einheitsbrei den Boybands früher aber abgeliefert haben, können The Wanted mit ihrem selbstbetiteltem Debütalbum aber überzeugen. Das Album ist überraschend abwechslungsreich gelungen. Besonders die erste Singleauskopplung "All Time Low" überraschend mit seinem tanzbaren Beat.
Die zweite Singleauskopplung "Lose Your Mind" (VÖ: 04.03.2011) kommt da schon ganz anders rüber. Die Backgroundgesänge am Anfang erinnern viel zu stark an "Use Somebody" von Kings of Leon. Eine Anlehnung an den Song kann man nicht einfach von der Hand weisen. Leider findet man dazu nichts im Booklet. Trotzdem ist der Song eingängig und gut gelungen. Eine weitere Kopie findet man aber leider auch bei "Let's Get Ugly". Der Song passt so gar nicht in das Konzept von The Wanted und fällt eindeutig aus dem Rahmen.
Besonders die Abwechslung der verschiedenen Songs ist aber trotzdem verblüffend. War es früher üblich den Boybands vorrangig nur Balladen zu geben, dürfen moderne Boybands wie The Wanted scheinbar neben den guten alten Balladen auch viele Up-Tempo-Nummern singen. Scheint als wollen die Plattenbosse so dem Verfall der Boybands entgegen wirken. Dabei sind Boybands manchmal super. Bei keiner anderen Musik fühlt man sich so schnell wieder wie mit 14 und das ist manchmal doch auch ganz nett.
1. All Time Low
2. Heart Vacancy
3. Lose My Mind
4. Replace Your Heart
5. Hi And Low
6. Let's Get Ugly
7. Say It On The Radio
8. Golden
9. Weakness
10. Personal Soldier
11. Behind Bars
12. Made
13. A Good Day For Love To Die
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