
Neues Album, Neue Wege und neuer Sound
Bei ihrem siebten Studioalbum lassen viele Bands oft kreativen Dampf und originelle Ideen vermissen. Doch im Fall von Death Cab For Cutie könnte wohl nichts weniger zutreffend sein – denn "Codes And Keys" in puncto akustischer Erkundung und textlichen Ehrgeizes in der langen Vita der Band absolut einzigartig: Noch nie haben sie aufgeregter mit Strukturen, Wörtern, Sounds und dem Aufnahmeprozess selbst herumexperimentiert.
Death Cab For Cutie kreierten ihr "Codes And Keys" in verschiedenen Studios der US-Westküste in mehreren kurzen Explosionen über eine Dauer von sieben Monaten: im Sound City im kalifornischen Van Nuys (wo die Band "Meet Me On The Equinox", die Single vom "The Twilight Saga: New Moon"-Soundtrack, aufnahm), im The Warehouse in Vancouver, in Drummer Jason McGerrs eigenen Two Sticks Audio und im Tiny Telephone in San Francisco. Zwischen diesen zehn- oder vierzehntägigen Aufnahme-Sessions legten sie die Songs beiseite und "brüteten sie aus", wie Bassist Nick Harmer es ausdrückt.
Anders als beim Aufnahmeprozess fürs das Grammy-nominierte "Narrow Stairs" von 2008 – ein Album, das die Band in Echtzeit aufnahm und mit nur wenigen Overdubs und Studiotricksereien versah – erweist sich "Codes And Keys" laut Gitarrist/Multi-Instrumentalist/Produzent Chris Walla als "Montage-Projekt".
Dadurch erhält "Codes And Keys" einen sehr eigenen Klang, welcher sich nicht mit den Vorgängern vergleichen lässt. Death Cab For Cutie liefern ein Album ab, welches für Fans unverzichtbar und für Musikliebhaber unumgänglich ist.
1. Home Is A Fire
2. Codes And Keys
3. Some Boys
4. Doors Unlocked And Open
5. You Are A Tourist
6. Unobstructed Views
7. Monday Morning
8. Portable Television
9. Underneath The Sycamore
10. St Peter's Cathedral
11. Stay Young, Go Dancing
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